Dräger RAB 7000 Bedienungsanleitung

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Zu Ihrer Sicherheit
Gebrauchsanweisung beachten
Jede Handhabung an der Remote Access-Box setzt die genaue
Kenntnis und Beachtung dieser Gebrauchsanweisung voraus. Die
Remote Access-Box ist nur für die beschriebene Verwendung be-
stimmt.
Wartung
Instandsetzung am Gerät nur durch Fachleute. Für den Abschluss
eines Service-Vertrages sowie für Instandsetzungen empfehlen wir
den Service von Dräger. Bei Wartung nur Original-Dräger-Teile ver-
wenden. Kapitel "Wartung" beachten.
Zubehör
Nur das in der Bestellliste aufgeführte Zubehör verwenden.
Gefahrlose Kopplung mit elektrischen Geräten
Elektrische Kopplung mit Geräten, die nicht in dieser Gebrauchsan-
weisung aufgeführt sind, nur nach Rückfrage bei den Herstellern oder
einem Sachverständigen.
Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
Geräte oder Bauteile, die in explosionsgefährdeten Bereichen genutzt
werden und nach nationalen, europäischen oder internationalen Explosi-
onsschutz-Richtlinien geprüft und zugelassen sind, dürfen nur unter den
in der Zulassung angegebenen Bedingungen und unter Beachtung der
relevanten gesetzlichen Bestimmungen eingesetzt werden.
Änderungen dürfen an den Betriebsmitteln nicht vorgenommen wer-
den. Der Einsatz von defekten oder unvollständigen Teilen ist unzu-
lässig.
Bei Instandsetzung an diesen Geräten oder Bauteilen müssen die ent-
sprechenden Bestimmungen beachtet werden.
Sicherheitssymbole in dieser Gebrauchsanweisung
In dieser Gebrauchsanweisung werden eine Reihe von Warnungen
bezüglich Risiken und Gefahren verwendet, die beim Einsatz des Ge-
rätes auftreten können. Diese Warnungen enthalten Signalworte, die
auf den zu erwartenden Gefährdungsgrad aufmerksam machen. Die-
se Signalworte und die zugehörigen Gefahren lauten wie folgt:
WARNUNG
Tod oder schwere Körperverletzung können auf Grund einer potenti-
ellen Gefahrensituation eintreten, wenn entsprechende Vorsichts-
maßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
Körperverletzungen oder Sachschäden können auf Grund einer
potentiellen Gefahrensituation eintreten, wenn entsprechende Vor-
sichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
Kann auch verwendet werden, um vor leichtfertiger Vorgehensweise
zu warnen.
HINWEIS
Zusätzliche Information zum Einsatz des Gerätes.

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Verwendungszweck
Die Remote Access-Box Dräger RAB 7000 ist vorgesehen für den
stationären Einsatz und dient der Fernkalibrierung der Gastransmitter
Dräger PIR 7000 und Dräger PIR 7200. Die für eine Kalibrierung ggf.
zu ändernden Parameter des Gastransmitters Kalibriergas, Kalibrier-
gas-Einheit und Kalibriergas-Konzentration können mit der Remote
Access-Box (im Rahmen der durch den Gastransmitter vorgegebenen
Grenzen) konfiguriert werden.
Das in der Remote Access-Box befindliche Konvertermodul bietet zur
einfachen Benutzerführung eine Anzeige und für die Bedienung zwei
Tasten.
Die Remote Access-Box darf nicht bei Umgebungstemperaturen von
weniger als –40 °C (–40 °F) betrieben werden. Die obere maximal zu-
lässige Temperatur liegt bei +65 °C (+149 °F).
Die Remote Access-Box ist für die Gerätekategorie II 2G und II 2D zu-
gelassen und kann in den Zonen 1 oder 2 sowie in den Zonen 21 oder
22 installiert werden.
Prüfungen und Zulassungen
Die Ex-Zulassungen gelten für die Benutzung der Remote Access-
Box in Gas- / Dampf-Luftgemischen brennbarer Gase und Dämpfe
oder Staub-Luftgemischen brennbarer Stäube unter atmosphärischen
Bedingungen. Die Ex-Zulassungen gelten nicht für die Benutzung in
sauerstoffangereicherten Atmosphären.
Zulassungen: siehe "Technische Daten" auf Seite 18,
Urkunden: siehe Seite 21 bis Seite 22.
Der Remote Access-Box wurde einer sicherheitstechnischen Bewer-
tung bezüglich der internen Software und Digitaltechnik auf Basis der
harmonisierten Norm EN 50271 unterzogen.
Angaben zur sicheren Verwendung
In gasexplosionsgefährdeten Bereichen (Zone 1, 2) darf der De-
ckel der Remote Access-Box im spannungsführenden Zustand nur zu
Wartungszwecken geöffnet werden.
In staubexplosionsgefährdeten Bereichen (Zone 21, 22) ist der
Staubexplosionsschutz bei geöffnetem Gehäusedeckel im span-
nungsführenden Zustand nicht mehr gegeben. Der Ex-Bereich muss
ggf. temporär aufgehoben werden!
Vor dem Schließen des Deckels auf Staubfreiheit achten.
Installation
Installation der Remote Access-Box nur durch Fachleute (z. B. den
Service von Dräger) unter Beachtung der jeweils am Einsatzort gel-
tenden Bestimmungen.
Montage
– Montage der Remote Access-Box in horizontaler Lage an einem
vibrationsarmen, möglichst temperaturstabilen (direkte Sonnen-
einstrahlung vermeiden) sowie für Wartungszwecke ausreichend
zugänglichen Ort.
– Der volle Umfang von Umwelteinflüssen, denen die Remote Ac-
cess-Box ausgesetzt sein kann, ist zu beachten. Äußere Einflüsse
wie Schwallwasser, Öl, korrosive Aerosole (z. B. Salznebel) usw.
sowie die Möglichkeiten mechanischer Beschädigungen sind zu
vermeiden.

4
Mechanische Installation
Alle unbenutzten Kabeleinführungsöffnungen an der Remote Access-
Box mit zugelassenen Stopfen verschließen.
Befestigung mit Schrauben (Durchmesser 4 mm) durch das Gehäuse
(Bohrbild, siehe Seite 20).
Elektrische Installation
VORSICHT
Niemals versuchen, das Gehäuse des Konvertermoduls zu öffnen!
Das Konvertermodul enthält keine durch den Benutzer wartbaren
Teile. Beim Öffnen des Konvertermoduls erlischt jeglicher Garantie-
anspruch!
HINWEIS
Alle Schraubverbindungen sind gegen Selbstlockern zu sichern.
WARNUNG
Bei der Installation muss die gesamte Verdrahtung den jeweils gel-
tenden nationalen Vorschriften hinsichtlich der Installation elek-
trischer Geräte und ggf. den Vorschriften für die Installation in explo-
sionsgefährdeten Bereichen entsprechen. Im Zweifelsfall ist vor
Ausführung der Installation bei der offiziell zuständigen Stelle nach-
zufragen.
Geräte mit einer Messfunktion für den Explosionsschutz gemäß der
Richtlinie 94/9/EG, Anhang II, 1.5.5 bis 1.5.7 müssen mit einer
Stromversorgung betrieben werden, die primärseitige Spannungs-
unterbrechungen von bis zu 10 ms Dauer nicht auf die Sekundärsei-
te überträgt.
Verbindung zwischen Gastransmitter und Remote Access-Box
Verlegung mit 3-adriger oder mehradriger Leitung. Empfehlung: abge-
schirmte Leitung, Abschirmgeflecht mit Bedeckungsgrad ≥80 %, An-
schluss der Abschirmung: Empfohlen an Masse am Zentralgerät,
möglichst kurz.
Hierzu ist eine sichere elektrische Verbindung zwischen Kabelschirm
und Remote Access-Box erforderlich:
Kabelschirm wie in der Darstellung gezeigt um den Kunststoff-Konus
legen und in die Metall-Kabelverschraubung einsetzen. Durch Fest-
ziehen der Kabelverschraubung hat der Kabelschirm elektrischen
Kontakt zur leitfähigen Innenbeschichtung des Gehäuses der Remote
Access-Box. Durch diese Maßnahme ist die geforderte Störfestigkeit
gemäß EN 50270 sichergestellt.
HINWEIS
Die Kabelverschraubung ist ausschließlich für die ortsfeste Installa-
tion zugelassen. Sie ist geeignet für Leitungsdurchmesser von 7 bis
12 mm.
ca. 55 mm
ca. 12 mm
00133190.eps

5
Die Leiter der Stromversorgung müssen einen ausreichend niedrigen
Widerstand haben, damit die korrekte Versorgungsspannung an der
Remote Access-Box gewährleistet ist.
zGehäusedeckel der Remote Access-Box demontieren.
zAnschluss der Remote Access-Box an den Gastransmitter sowie
Anschluss der Abschirmung am Zentralgerät entsprechend der
Abbildung (Seite 6).
– Zentralgerät und Netzgerät können auch in einem Gerät zusam-
mengefasst sein.
HINWEIS
Die maximale Leitungslänge zwischen Remote Access-Box und
Gastransmitter beträgt 30 m.
WARNUNG
Das Gerät nicht mit Strom versorgen, bevor die Verdrahtung abge-
schlossen und geprüft ist.
WARNUNG
Die Leitungen, die in dem Anschlusskasten des Dräger PIR 7000
bzw. Dräger PIR 7200 doppelt auf einer Klemme aufgelegt werden,
müssen die gleiche Leiterart (eindrähtig / mehrdrähtig / feindrähtig)
besitzen und zusätzlich mindestens eine der folgenden Bedin-
gungen erfüllen:
zDer Querschnitt beider Leitungen muss gleich sein und darf je-
weils maximal 1,0 mm2betragen.
zBei mehr- oder feindrähtigen Leitungen unterschiedlichen Quer-
schnitts müssen beide Leitungen zusammen in einer Aderend-
hülse verpresst sein. Der Summenquerschnitt beider Leitungen
darf maximal 2,5 mm2betragen.
Leitungsführung im Inneren der Remote Access-Box
zDie isolierten Einzeladern (Aderlänge mindestens 55 mm) auf
möglichst kurzem Weg mit dem ca. 5 mm abisolierten Ende in die
Federklemme einsetzen.
– Für die Verdrahtung der Versorgung und Signalübertragung nur
Leitungen mit einem Querschnitt von mindestens 0,75 mm2ver-
wenden. Leitungen mit einem Querschnitt von 0,5 mm2können
verwendet werden, wenn diese mit einer isolierten Aderendhülse
(Zoller+Fröhlich, Typ V3AE0005, V3AE0037 oder äquivalent) ver-
sehen werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Schutzart
IP 30 auch bei zu Wartungszwecken geöffnetem Gehäusedeckel
erhalten bleibt.
Nur geeigneten Schraubendreher (Breite 3 mm) oder beiliegendes
Spezialwerkzeug (siehe auch Bestellliste, Seite 19) in die Federklem-
me einführen.
HINWEIS
Blanke Kabel dürfen nicht aus den Federklemmen herausragen.
Das Explosionsschutzkonzept ist so ausgelegt, dass es bei War-
tungsarbeiten nicht möglich ist, mit einer Sonde von 2,5 mm Durch-
messer blanke Leitungen zu berühren (Schutzart IP 30).
VORSICHT
Die Federklemmen sind mit dem Konvertermodul fest verbunden.
Werden die Federklemmen durch unsachgemäße Handhabung
beschädigt, muss das vollständige Konvertermodul ersetzt werden.

6
Verbindung zwischen Remote Access-Box und Gastransmitter:
zVerbinde Klemme "+24 V" mit der Gleichspannungsversorgung
am Gastransmitter (roter Anschlussleiter des Transmitters).
zVerbinde Klemme "ICOM" mit der seriellen Schnittstelle des Gas-
transmitters (weißer Anschlussleiter des Transmitters).
zVerbinde Klemme "0 V" mit dem gemeinsamen Bezugspotential
(GND) des Gastransmitters (schwarzer Anschlussleiter des
Transmitters).
zElektrische Installation überprüfen, um sicherzustellen, dass alle
Leiter korrekt angeschlossen sind.
zNach Abschluss der elektrischen Installation Gehäusedeckel der Remote Access-Box wieder montieren.
+24 V
0 V Netzgerät
4-20 mA
0 mA Zentralgerät
OK
M
00233190.eps
+24 V
ICOM
0V

7
Inbetriebnahme
zDeckel des Gehäuses der Remote Access-Box öffnen.
Versorgungsspannung einschalten
– Direkt nach dem Einschalten werden ca. 5 Sekunden lang alle
LED-Segmente aktiviert, um ggf. Fehler in der Anzeige feststellen
zu können ("Lamptest"). Während dieser Zeit laufen in der
Remote Access-Box interne Prüfroutinen ab.
– Danach wird für einen Zeitraum von ca. 60 Sekunden blinkend
"RAB" angezeigt. Während dieser Zeit ist ein Zugriff auf sämtliche
Menüs nicht möglich.
– Nach ca. 65 Sekunden ist die Remote Access-Box betriebsbereit
und wechselt in den Standby-Modus (siehe Seite 7).
zIn den Wartungsbetrieb wechseln (siehe Seite 8), um die Kommu-
nikation zwischen Remote Access-Box und Gastransmitter zu
überprüfen.
zDeckel des Gehäuses der Remote Access-Box wieder aufsetzen
– dabei auf Staubfreiheit achten – und Deckelschrauben wieder
befestigen.
VORSICHT
Der Staubexplosionsschutz ist nach Öffnen des Gehäuses im span-
nungsführenden Zustand nicht mehr gegeben. Der Ex-Bereich
muss ggf. temporär aufgehoben werden!
Menü-Struktur
Die Remote Access-Box Dräger
RAB 7000 ist mit einer dreistelli-
gen 5x7-Dot-Matrix-Anzeige und
zwei Tasten (Taste ▲und
Taste ▼) ausgestattet, mit deren
Hilfe man durch die beschrie-
benen Menüs navigieren kann.
Das gleichzeitige Betätigen
beider Tasten hat die Funktion
einer OK-Taste und wird im Folgenden durch "Tasten (▲+▼)"
symbolisiert.
Die Taste ▼ist durch ein zusätzliches M gekennzeichnet um anzuzei-
gen, dass man durch Betätigen dieser Taste vom Wartungsbetrieb in
das Kalibrier-Menü oder in das Konfigurations-Menü gelangt.
Beide Menüs kann man nur über die Taste ▲verlassen.
Anzeige und Tasten sind nach Öffnen des Gehäuses zugänglich (sie-
he Abbildung).
Hinweise zur Anzeige
Standby-Modus
Im Standby-Modus findet keine Kommunikation (über die serielle
Schnittstelle, ICOM) zwischen Remote Access-Box und Gastransmit-
ter statt. Während dieser Zeit symbolisiert die Anzeige diesen Modus
durch einen 2x2-Dot-Matrix-Punkt.
VORSICHT
Der Staubexplosionsschutz ist nach Öffnen des Gehäuses im span-
nungsführenden Zustand nicht mehr gegeben. Der Ex-Bereich
muss ggf. temporär aufgehoben werden!
OK
M
00333190.eps

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Wartungsbetrieb
Um aus dem Standby-Modus heraus in den Wartungsbetrieb zu wech-
seln, ist die Eingabe eines Passwortes (Anzeige: "PW") erforderlich.
Dieses Passwort ist nicht änderbar und lautet "CCC".
Im Wartungsbetrieb wird auf der dreistelligen
Anzeige der aktuell vom Gastransmitter aus-
gegebene Messwert dargestellt. Die im Gas-
transmitter konfigurierte Messeinheit ist am
rechten Rand der Anzeige durch einen 2x2-
bzw. 2x3-Dot-Matrix-Punkt angegeben.
Der ausgegebene Messwert wird – abhängig von konfigurierter Mess-
einheit und Wert – in den folgenden Formaten dargestellt:
Konfigurierte
Messeinheit Wertebereich Format der
Darstellung
%UEG ("LEL") <0 -x.x
0 bis <10 x.xx
10 bis <100 xx.x
100 bis <1000 xxx
≥1000 "¯¯¯"
ppm ("ppm") <0 -xx
0 bis <1000 xxx
≥1000 Umschalten in die
Darstellung in Vol.-%
Vol.-% ("VOL") <0 -x.x
0 bis <10 x.xx
10 bis <100 xx.x
100 xxx
HINWEIS
Die Remote Access-Box rechnet intern in der Messeinheit ppm
übertragene Messwerte von ≥1000 in die Messeinheit Vol.-% um
und stellt diese entsprechend dar.
%LEL
Vol%
ppm
Liegen die vom Gastransmitter ermittelten Messwerte außerhalb sei-
nes konfigurierten Messbereiches, so wird an die Remote Access-Box
kein Messwert mehr, sondern eine Statusinformation "Messbereichs-
überschreitung" oder "Messbereichsunterschreitung" übertragen.
Eine Messbereichsüberschreitung wird auf der Anzeige der Remote
Access-Box als "↑↑↑" dargestellt, eine Messbereichsunterschreitung
als "↓↓↓".
Kalibrierung und Konfiguration
Befindet sich die Remote Access-Box im Kalibrier- oder Konfigurati-
onsmenü, so werden die Anzeigen gemäß nachfolgender Übersicht
(Seite 10 und 11) dargestellt.
Information
Durch Drücken der Taste ▲für eine Dauer von mehr als einer Sekun-
de und weniger als drei Sekunden kann der unten beschriebene
"Lamptest" manuell aufgerufen werden.
Durch Drücken der Taste ▲für eine Dauer von mehr als drei Sekun-
den wird die Software-Version der Remote Access-Box im Format
"Vx.x" angezeigt.
Störungen und Sonderzustände
Fehlerhafte Zustände der Remote Access-Box werden durch eine
blinkende Anzeige des aktuellen Fehlercodes (E00 bis E12) ange-
zeigt.
Details sind im Kapitel "Störungen, Ursache und Abhilfe" auf Seite 17
beschrieben.

9
Zustände des Gastransmitters, die einen Zugriff mittels Remote Ac-
cess-Box nicht erlauben, werden durch eine blinkende Anzeige der
folgenden Inhalte angezeigt:
Einschaltverhalten
Direkt nach dem Einschalten werden ca. 5 Sekunden lang alle LED-
Segmente aktiviert, um ggf. Fehler in der Anzeige feststellen zu kön-
nen ("Lamptest"). Während dieser Zeit laufen in der Remote Access-
Box interne Prüfroutinen ab.
Danach wird für einen Zeitraum von ca. 60 Sekunden blinkend "RAB"
angezeigt. Während dieser Zeit ist ein Zugriff auf sämtliche Menüs
nicht möglich.
Anschließend wechselt die Remote Access-Box in den Standby-Mo-
dus.
"FLT" Der Gastransmitter befindet sich in Störung ("Fault").
(Details sind der Gebrauchsanweisung für den Dräger
PIR 7000 / Dräger PIR 7200 zu entnehmen.)
"MNT" Der Gastransmitter wird mittels Magnetstab bedient
("Maintenance").
"COM" Der Gastransmitter kommuniziert über die serielle
Schnittstelle mit einem anderen Gerät oder über die
HART®-Schnittstelle ("Communication").

10
1
Wartungsbetrieb
Anzeige des Messwertes und der konfigurierten Messeinheit
00433190.eps
für 5 s: Lamptest
für weitere 60 s Anzeige: ”RAB”
Einschaltverhalten
Anzeige: “ ”
(beliebige Taste drücken)
oder
+
Anzeige: “ PW ”
Passwort “CCC”
Timeout:
keine Bedienung
in 60 Minuten
Standby-Modus
Passwort mit oder eingeben
Erstanzeige:
aktueller Messwert
Kalibriermenü
Störung
Anzeige “E00” bis “E12”
Störung
beseitigt
Auftreten
einer Störung
kurz (>1 s und <3 s)
“ZE”
Nullpunkt kalibrieren
Justierung des
Nullpunktes,
Seite 13
Justierung der
Empfindlichkeit,
Seite 13
“SP”
Empfindlichkeit kalibrieren
+
+
+
Erstanzeige:
aktueller Messwert
+
Timeout:
Wird in einem beliebigen
Zustand länger als 4 Minuten
keine Taste betätigt, so wird
das Menü automatisch und
ohne Speicherung verlassen
und wieder in den Wartungs-
betrieb geschaltet.
oder
oder
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