
MONTAGEANLEITUNG
Für eine reibungslose Montage der Treppe empfehlen wir, vor dem Beginn alle Werkzeug griffbereit zu halten.
Alle Teile der Treppe von der Verpackung befreien und auf einer großen Fläche ausbreiten, damit sie übersichtlich sind.
Zeichenerklärung: L =Breite A= Steigung HT = Gesamthöhe
Alle Maße sind in Zentimeter ausgedrückt.
MONTAGE DER TREPPE:
1) Berechnung der Steigung (A)
Die Höhe vom Antrittsboden zum Austrittsboden der Treppe HT (Abb. 1) messen. Von der Gesamthöhe den Wert der ersten, fixen Steigung
21 abziehen und anschließend das Ergebnis durch die Gesamtanzahl der Stufen teilen, dabei berücksichtigen, dass der Austritt der Treppe
immer unterhalb der Oberkante der Decke ist. Das Ergebnis muss zwischen 20 und 24 cm betragen.
Beispiel: (280-21) = 259 (259:11) = 23,5
2) Berechnung des Treppenaußenmaßes
Bezüglich des Außenmaßs der Treppe, bitte die zugehörige Tabelle (auf Seite 20) mitehen entsprechenden Bemaßungen der Drumfsicht
Konsultieren.
3) Befestigung der Treppe an der Decke
Die Position der Austrittsstütze an der Decke festlegen, dabei die vorher berechnete Steigung Aberücksichtigen und darauf achten, dass die
Stufenfläche korrekt ausgerichtet ist (Abb.2). Mit einem Bohrer von Ø 14 mm entsprechend den bereits auf der Platte vorhandenen Löchern
bohren und die Stütze mit den dafür vorgesehenen Spreizschrauben an der Decke befestigen.
4) Montage der Strukturkomponenten
Nach Befestigung der Austrittsstütze wird daran mit den vorgesehenen Schrauben und Unterlegscheiben das nächste Zwischenmodul an den
Schlitzen montiert. Bevor man die Stützen komplett befestigt, die richtige Steigung einstellen, indem man das Modul nach oben oder unten
schiebt. In gleicher Weise mit allen weiteren Zwischenmodulen fortfahren, dann auf jedes die Verschlusskappe aus Plastik aufsetzen (Abb.3).
Die Treppe auf halber Höhe provisorisch mit einer Halterung am Boden abstützen.
(BEACHTE: Bei der Montage der Module besonders darauf achten, dass diese untereinander korrekt ausgerichtet sind).
5) Befestigung der Treppe am Boden
Die restlichen Stützen bis zum Antrittsmodul montieren, dabei darauf achten, dass die Treppe richtig im Raum positioniert ist, anschließend
die Befestigungspunkte für die Bodenplatte einzeichnen. Mit einem Ø 14 mm-Bohrer Löcher bohren und das Antrittsmodul am
vorhergehenden Zwischenmodul befestigen, anschließend die Platte mit den dafür vorgesehenen Spreizschrauben am Fußboden befestigen
(Abb. 3).
6) Befestigung der Stufen
Die genaue Abfolge der Stufen festlegen, dabei beachten, dass die Trittstufen abwechselnd ausgerichtet sind. (Für die genaueAusführung
der Treppe siehe Zeichnungen auf S. 19). Anhand der Papierschablone die Löcher in die Stufen bohren, damit die Module gemäß (Abb.4) an
den Buchsen befestigt werden können. Die Stufen mit den selbstschneidenden Schrauben an den gebohrten Löchern der Stützen befestigen
(Abb.5). N.B.: Die seitliche Stütze in der Mitte der Stiegenrampe an der Wand befestigen, um die Treppe zu versteifen (Abb. 5a).
7) Montage des Podestes (zusatzelement befestigen)
Um Löcher in ein eventuelles Podest zu bohren, benutzen Sie die gleiche Schablone wie für die normalen Stufen, dabei an der geformten
Vorderseite ausrichten (Abb.6). Zuerst wird an das Podestmodul ein Zwischenmodul montiert, um die Podeststruktur zu vervollständigen
(Abb.7). Die Buchsen festschrauben, der Strukturverschluß ins Seitenrohr des Podestes stecken, dann befestigen dann die Struktur an der
Treppe befestigen. Das Podest kann niemals am Antritt bzw.Austritt sein.
BEACHTE: Die Bauteile der Podeststruktur müssen immer entsprechend der Steigrichtung der Treppe ausgerichtet sein.
Das Podest so auf die Struktur setzen, dass die vorher gebohrten Löcher übereinstimmen, dann die anderen Löcher anhand der 4 Buchsen
einzeichnen und bohren. Stufe und Struktur mit den dafür vorgesehenen selbstschneidenden Schrauben befestigen (Abb.8).
Die seitliche Halterung dient zur zusätzlichen Befestigung des Podest bei der Treppenwendelung (Abb.9).
MONTAGE GELÄNDER:
N.B.: Treppen müssen immer entweder mit Geländer oder mit Distanzstäben montiert werden; die Stufen durfen nie „unbefestigt“
sein.
8) Lochung der Stufen und Befestigung der Anschlusselemente („Nottolini“)
Um das Geländer korrekt zu positionieren, siehe Zeichnung (Abb. 10), in woring die Position der Geländerstäbe eingezeichnet ist.
Die Lochung der Stufen zur Befestigung des Geländers erfolgt mit einer Papierschablone, die vorher gemäß den Anweisungen von (Abb.11)
zugeschnitten wurde. BEACHTE: Bei der Austrittsstufe sollte die der Decke am nächsten gelegene Lochung an der Stufe zwei Millimeter nach
innen versetzt werden, so dass es vom Stufenrand bis zur Lochung 22 mm sind (und nicht 20, wie bei der normalen mit der Schablone
ausgeführten Lochung) (Abb.12). WICHTIG! Nachdem man die Position für die Schraube des Anschlusselementes („Nottolino“) auf der Stufe
festgelegt hat, mit einem Ø 4 mm-Bohrer ein Loch von 3-4 cm Tiefe bohren (Abb.13). Das Anschlusselement („Nottolino“) des Podestes wird
auf einer Achse mit den Anschlusselementen („Nottolini“) der vorhergehenden und folgenden Stufen befestigt.
9) Befestigung der Geländerstäbe
An jedem Geländerstab das obere Anschlussstück („Cima“) mit seinen verschiedenen Bauteilen anbringen, siehe (Abb. 4).
Von unten angefangen, den ersten, zweiten und dritten Geländerstab provisorisch anbringen, indem man sie in die Anschlusselemente
(„Nottolini“) einfügt, dabei darauf achten, dass der zweite und dritte Geländerstab mit der Unterkante der Stufen abschließen. Die zwischen
dem zweiten und dritten Geländerstab gemessene Höhe Xbestimmt das Maß, nach dem der erste Geländerstab zugeschnitten werden muss
(Abb.15), der anschließend mit der Muffe („Bicchiere“) am Boden befestigt wird (Abb.16). Die Geländerstäbe mit der dafür vorgesehenen
Schraube (Abb.17) am Anschlusselement („Nottolino“) befestigen. Nun der Reihe nach alle Geländerstäbe anbringen und unten mit den
Plastikkappen verschließen. Um dem Geländer beim letzten Geländerstab mehr Festigkeit zu geben, wird ein weiteres Anschlusselement
(„Nottolino“) an der Decke angebracht (Abb.18- B und 19). Für ein eventuelles Außengeländer (zusatzelement befestigen) am Podest siehe
die Zeichnungen in (Abb.21). Der innere Geländerstab des Podestes wird mit einem weiteren, vorher maßgerecht zugeschnittenen
Geländerstab (Abb.25–F) verbunden.
10) Montage des Handlaufs
Die Handläufe mit der Gewindeschraube samt Unterlegscheibe montieren (Abb.20-A). Die Geländerstäbe gemäß Abb.14 mit den dafür
vorgesehenen selbstschneidenden Schrauben am Handlauf befestigen. Die Kappe am Ende des Handlaufs anbringen (Abb.22-C). Um das
Geländer der ersten Rampe mit dem der zweiten Rampe zu verbinden, benutzt man den Geländerstabring und befestigt ihn mit einem eigens
dafür vorgesehenen Verbindungsstück und der Kappe des Handlaufs (Abb.23-D). Das Außengeländer (falls ein Podest vorhanden ist) wird
gemäß den Anweisungen in (Abb.24-E) verbunden.
11) Brüstungsgeländer (zusatzelement befestigen)
Die Montagezeichnungen auf Seite 15 (zusatzelemente befestigen) zeigen die häufigsten Beispiele, wie ein Brüstungsgeländer angebracht
werden kann (Abb.26, 27, 28-G, 30-H). Um Teile der Brüstungsgeländer, die länger als ein Meter sind, zu verstärken, benutzen Sie den
Geländerstab („Colonna Stop“), wie in (Abb.29) gezeigt.
12) Im Falle von Nichtvorhandensein von Geländer
Die Distanzstäbe, welche zur Aussteifung dienen, bestehen aus Geländerstabteilen, in den Längen Y und W, und sind gemäß der Steigung
abgelängt (Abb.YY) und werden unten und oben mit den entsprechenden Plastkkappen abgedeckt. Werden die Distanzstäbe durch das
Abschneiden der übriggebliebenen Geländerstäbe gewonnen.
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