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EINSTELLUNG DER VERBRENNUNG
In Konformität mit der Wirkungsgradrichtlinie 92/42/EWG müssen die Anbringung des Brenners
am Heizkessel, die Einstellung und die Inbetriebnahme unter Beachtung der Betriebsanleitung
der Heizkessels ausgeführt werden, einschließlich Kontrolle der Konzentration von CO und CO2
in den Abgasen, ihrer Temperatur und der mittlenen Kesseltemperatur.
Der Brenner muß gemäß untenstehender Tabelle auf die jeweils vorhandene Gasart eingestellt
werden:
IONISATIONSSTROM
Der Betrieb des Steuergerätes erfordert einen Strom von mindenstens 3 µA.
Da der Brenner einen weitaus höheren Strom vorsieht, sind normalerweise keine Kontrollen nötig.
Wenn aber der Ionisationsstrom gemessen werden soll, muß das Ionisationskabel getrennt und
ein Gleichstrom - Mikroamperometer zwischengeschaltet werden.
LUFTDRUCKWÄCHTER:
Während der Einregulierung des Gasbrenners wird der Luft-
druckwächter auf 0 gestellt.
Ist die Einregulierung abgeschlossen, wird der Luftdruck einregu-
liert. Die Regulierskala langsam im Uhrzeigersinn drehen bis der
Brenner abschaltet.
Dann die Regulierskala entgegengesetz, um einen Wert zurück-
drehen bis der Brenner wieder einschaltet.
Mit dieser Einstellung den Brennerstart mehrmals wieder holen
und bei Bedarf den Luftdruckwächter nachregulieren.
Achtung:
Der Luftdruckwächter muß nach Norm den Brenner abschalten wenn der CO-Wert 1% (10.000
ppm) überschreitet. Um dies zu überprüfen, wird ein Abgasanalysegerät angeschlossen und die
Luftansangung am Brenner zugehalten. Der Brenner muß abschalten bei CO-Wert <10.000 ppm.
EN 676 LUFTÜBERSCHUSS: max. Leistung λ≤1,2 – min. Leistung λ≤1,3
GAS Theoretische Gehalt
max. CO20 % O2
Einstellung CO2% CO
mg/kWh NOx
mg/kWh
λ= 1,2 λ= 1,3
G 20 11,7 9,7 9,0 ≤100 ≤170
G 25 11,5 9,5 8,8 ≤100 ≤170
G 30 14,0 11,6 10,7 ≤100 ≤230
G 31 13,7 11,4 10,5 ≤100 ≤230
Flammenfühler
Kabelverbinder
10
Klemmleiste
des Steuergerätes D5006