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Alarmspeicher 1 (15, 16) und Alarmspeicher 2 (17, 18)
Alarmspeicher 1 ist der Meldelinie 1 und dem Relais 1 zugeordnet,
Alarmspeicher 2 ist der Meldelinie 2 und dem Relais 2 zugeordnet.
Der Alarmspeicher hält einen Alarm fest, auch wenn das Wasserereignis
(feuchter Sensor oder geschalteter Mini-Schwimmerschalter) wieder zurück
gegangen ist. Das zugeordnete Relais bleibt angezogen, die LED Sensor wird
weiter leuchten / blinken, der Alarmausgang (11, 12) bleibt aktiviert. Erst mit ei-
nem Druck auf die RESET-Taste bzw. Schließen des Kontakts der Quittierung
(10, 11) wird der Wassermelder wieder zurückgesetzt.
Der Alarmspeicher wird mit je einer Drahtbrücke zwischen den Klemmen
15 und 16 für Meldelinie 1 bzw. 17 und 18 für Meldelinie 2 eingeschaltet.
DC-Anschlüsse für Mini-Schwimmerschalter (19, 20 und 20, 21)
Die metallenen Kontakte eines Mini-Schwimmerschalters werden nie mit Was-
ser in Berührung kommen und sind daher in DC (Gleichspannung) ausgeführt.
Damit sind hohe Leitungslängen möglich, die allein durch die Kabelkapazität
(max. 10 nF) und den Leitungswiderstand begrenzt sind. Längen bis 300 m
bei 2x 0,14mm² LiYY-Leitung wurden von Elektrotechnik Schabus erfolgreich
getestet und stellen den wahren Vorteil des neuen SHT 5001 gegenüber sei-
nem Vorgänger dar, der keine dickeren Leitungen und diese auch nur bis 50 m
verarbeiten konnte.
Der gemeinsame Kontakt (20) stellt die Messspannung zur Verfügung, an den
Klemmen 19 für Meldelinie 1 und Klemme 21 für Meldelinie 2 „empfängt“ der
SHT 5001 die Information, ob der Mini-Schwimmerschalter einen Wasserstand
detektiert hat.
AC-Anschlüsse für Wassersensoren (22, 23 und 23, 24)
Da die metallenen Kontakte der Wassersensoren mit Wasser in Berührung
kommen und so ein elektrolytisches Verfahren in Gang setzen, unter Strom-
uss im leitfähigen Medium also die Kontakte beschleunigt korrodieren oder
sich sogar auösen können, wird die Widerstandsmessung mit einer 115 Hz
Wechselspannung vorgenommen, um diese Korrosionseekte zumindest
zu verzögern. Dies setzt langen Leitungen aber eine natürliche Begrenzung,
da mit jeder Leitung bzw. deren Längswiderstand und Parallelkapazität, ein
Tiefpasslter entsteht, in dem sich die Messfrequenz verliert und der Wasser-
melder so zu Fehlalarmen neigt. Dieser Zusammenhang zeigt auch, warum
es sich bei Sensoren immer um Verschleißteile handelt und sie ausschließlich
in regelmäßig trockener Umgebung eingesetzt werden. Mit dem neuen SHT
5001 können am AC-Eingang immerhin 100 m Leitung bei max. 2x 0,14mm²
erreicht werden, bei der Vorgängerversion waren nur 50 m möglich.
Der gemeinsame Kontakt (23) stellt die AC-Messspannung zur Verfügung, an
den Klemmen 22 für Meldelinie 1 und Klemme 24 für Meldelinie 2 „empfängt“
der SHT 5001 die Information, ob der Wassersensor Wasser detektiert hat.