Storch 009 ST Bedienungsanleitung

Airless-Gun 009 ST
Airless-Gun 009 ST
Pistolet Airless 009 ST
Pistola Airless 009 ST
Airless gun 009 ST
Airless pistole 009 ST
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für Ihr Vertrauen zu STORCH. Mit dem Kauf haben Sie sich für ein Quali-
täts-Produkt entschieden. Haben Sie trotzdem Anregungen zur Verbesserung
oder aber vielleicht einmal ein Problem, so freuen wir uns sehr, von Ihnen zu
hören.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Außendienst-Mitarbeiter oder in dringenden Fäl-
len auch mit uns direkt.
Mit freundlichen Grüßen
STORCH Service Abteilung
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(nur innerhalb Deutschlands)
Übersetzung der Originalanleitung
Wichtige Sicherheitshinweise
Lesen Sie alle Warnhinweise und Anweisungen dieser Betriebsanleitung aufmerksam
durch. Siehe Spritzgeräte-Betriebsanleitung für Anweisungen zu Druckentlastung, Ent-
lüften und Spritzen. Bewahren Sie diese Anleitung auf.
Warnhinweise
Die folgenden Warnhinweise beziehen sich auf die Einrichtung, Verwendung, Erdung,
Wartung und Reparatur der Anlage. Das Ausrufezeichen weist auf einen allgemei-
nen Warnhinweis hin, und die Gefahrensymbole beziehen sich auf produktspezifische
Risiken. Wenn Sie diesen Symbolen im Hauptteil dieser Anleitung begegnen, lesen Sie
bitte nochmals diese Warnhinweise. In diesem Abschnitt nicht behandelte Gefahrensym-
bole und Warnhinweise können bei Bedarf die ganze Anleitung hindurch verwendet wer-
den.
INJEKTIONSGEFAHR
Beim Hochdruckspritzen können Gifte in den Körper injiziert werden und zu
ernsthaften Körperverletzungen führen. Bei einer Injektion umgehend einen
Chirurgen aufsuchen.
• Mit der Spritzpistole nicht auf Personen oder Tiere zielen oder spritzen.
• Hände und andere Körperteile vom Auslass fernhalten. Zum Beispiel nicht
versuchen, Undichtigkeiten mit Körperteilen zu stoppen.
• Immer mit Düsenschutz arbeiten. Niemals ohne montierten Düsenschutz
spritzen.

3Übersetzung der Originalanleitung
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR
Entzündliche Dämpfe im Arbeitsbereich, wie Lösungsmittel- und Lackdämp-
fe, können explodieren oder sich entzünden. Durch das Gerät fließende Lacke
oder Lösungsmittel können statische Funkenbildung verursachen. So wird die
Brand- und Explosionsgefahr verringert:
• Gerät nur in gut belüfteten Bereichen verwenden.
• Mögliche Zündquellen wie z. B. Kontrollleuchten, Zigaretten, Taschenlam-
pen und Kunststoff-Abdeckfolien (Gefahr statischer Funkenbildung) beseitigen.
• Alle Geräte im Arbeitsbereich erden. Siehe Erdungsanweisungen.
• Niemals Lösungsmittel bei Hochdruck spritzen oder spülen.
• Den Arbeitsbereich frei von Abfall, einschließlich Lösemitteln, Lappen und
Benzin, halten.
• Stromkabel nicht einstecken oder herausziehen sowie Licht- oder Strom-
schalter nicht betätigen, wenn brennbare Dämpfe vorhanden sind.
• Nur geerdete Schläuche verwenden.
• Beim Spritzen in einen Eimer die Pistole fest an den geerdeten Eimer drü-
cken. Verwenden Sie nur antistatische oder leitfähige Eimereinsätze.
• Den Betrieb sofort einstellen, wenn eine statische Funkenbildung auftritt
oder ein Stromschlag verspürt wird. Das Gerät erst wieder verwenden, nach-
dem das Problem erkannt und behoben wurde.
• Im Arbeitsbereich muss immer ein funktionstüchtiger Feuerlöscher griffbereit
sein.
• Düsen von STORCH verwenden.
• Beim Reinigen oder Wechseln von Spritzdüsen Vorsicht walten lassen. Falls
die Spritzdüse während des Spritzens verstopft, den Vorgang zur Druckentla-
stung zum Ausschalten des Gerätes durchführen, und vor der Entnahme der
Düse zum Reinigen den Druck entlasten.
• Die Anlage steht nach dem Ausschalten weiterhin unter Druck. Ein unbeauf-
sichtigtes Gerät nicht unter Spannung oder unter Druck belassen. Wenn das
Gerät unbeaufsichtigt ist oder nicht verwendet wird, und vor Wartungs- und
Reinigungsarbeiten oder dem Entfernen von Teilen das Gerät ausschalten und
den Vorgang zur Druckentlastung durchführen
• Schläuche und Teile auf Anzeichen von Beschädigungen prüfen. Beschädigte
Schläuche oder Teile ersetzen.
• Diese Anlage kann Drücke von bis zu 227 bar erzeugen. STORCH-Ersatz-
teile oder Zubehör mit einem Mindestnenndruck von 227 bar verwenden.
• Immer die Abzugssperre verriegeln, wenn nicht gespritzt wird. Abzugssperre
auf einwandfreie Funktion prüfen.
• Vor der Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle Verbindungen
sicher sind.
• Sie müssen wissen, wie die Anlage ausgeschaltet und der Druck schnell ent-
lastet wird. Machen Sie sich mit den Bedienelementen gut vertraut.

4
GEFAHR DURCH MISSBRÄUCHLICHE ANLAGENVERWENDUNG
Eine missbräuchliche Verwendung kann zum Tod oder zu schweren Verlet-
zungen führen.
• Beim Spritzen immer geeignete Schutzhandschuhe, Augenschutz und Atem-
schutzmaske tragen.
• Nicht in der Nähe von Kindern in Betrieb nehmen oder spritzen. Kinder
grundsätzlich von der Anlage fernhalten.
• Nicht zu weit hinausgreifen oder auf unsicheren Auflagen arbeiten. Immer
auf sicheren Stand und Gleichgewicht achten.
• Immer wachsam bleiben und darauf achten, was Sie tun.
• Bei Müdigkeit oder unter Einfluss von Drogen oder Alkohol die Anlage nicht
bedienen.
• Den Schlauch nicht knicken oder zu stark biegen.
• Den Schlauch keinen Temperaturen oder Drücken über den von STORCH
vorgeschriebenen Höchstwerten aussetzen.
• Den Schlauch nicht zum Ziehen oder Heben der Anlage benutzen.
• Nicht mit einem Schlauch mit einer Länge unter 7,5 Meter arbeiten.
• Keine Änderungen an der Anlage vornehmen. Änderungen können behörd-
liche Genehmigungen ungültig machen und Sicherheitsrisiken verursachen.
• Darauf achten, dass alle Geräte für die Umgebung, in welcher sie eingesetzt
werden, vorgesehen und zugelassen sind.
GEFAHR DURCH DRUCKBEAUFSCHLAGTE ALUMINIUMTEILE
Die Verwendung von zur Verarbeitung in druckbeaufschlagten Anlagen für
Aluminium nicht geeigneten Flüssigkeiten kann schwerwiegende chemische
Reaktionen auslösen und zum Bruch der Anlage führen. Die Nichtbeachtung
dieses Warnhinweises kann zum Tod, schweren Verletzungen oder Sachschä-
den führen.
• Niemals 1,1,1-Trichlorethan, Methylenchlorid, andere Lösungsmittel mit
halogenisierten Kohlenwasserstoffen oder Materialien verwenden, die solche
Lösungsmittel enthalten.
• Keine Chlorbleiche verwenden.
• Viele andere Flüssigkeiten enthalten möglicherweise auch Chemikalien, wel-
che mit Aluminium reagieren können. Informieren Sie sich beim Materialliefe-
ranten über die Verträglichkeit.
Übersetzung der Originalanleitung
PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG
Bei der Verwendung oder Wartung der Anlage oder beim Aufenthalt im
Arbeitsbereich der Anlage muss zum Schutz vor schweren Verletzungen ein-
schließlich Augenverletzungen, Gehörverlust, Einatmen von toxischen Dämp-
fen und Verbrennungen geeignete Schutzausrüstung getragen werden. Diese
Ausrüstung beinhaltet unter anderem Folgendes:
• Augen- und Gehörschutz.
• Atemschutzmasken, Schutzkleidung und Handschuhe laut Empfehlungen der
Material- und Lösungsmittelhersteller.

5Übersetzung der Originalanleitung
Technische Daten
Zulässiger Materialarbeitsdruck 248 bar
Größe der Düsenöffnung 3,18 mm
Gewicht 163 g
Einlassöffnung 1/4 npsm swivel
Maximale Materialtemperatur 49° C
Benetzte Teile Edelstahl, Polyurethan, Nylon, Aluminium,
Wolframkarbid, lösungsmittelbeständige
Elastomere, Messing
Lärmpegel*
- Schallleistung 87 dBa
- Schalldruck 78 dBa
* Gemessen in 1 m Abstand beim Spritzen von Material auf Wasserbasis mit relativer
Dichte von 1,36 durch eine Düse 517 bei 207 bar entsprechend ISO 3744.
Einrichtung
Druckentlastung
Befolgen Sie die Vorgehensweise zur Druckentlastung, wenn Sie dieses
Symbol sehen.
Diese Anlage bleibt unter Druck, bis der Druck manuell entlastet wird. Um schwere
Verletzungen wie z. B. Hautinjektionen durch unter Druck stehende Flüssigkeiten, Flüs-
sigkeitsspritzer und bewegliche Teile zu vermeiden, den Vorgang zur Druckentlastung
immer dann durchführen, wenn das Spritzgerät außer Betrieb gesetzt wird, und bevor es
gereinigt, überprüft oder gewartet wird.
1. Spritzgerät abschalten.
2. Abzugssperre verriegeln. Die Abzugssperre immer verriegeln, wenn die Arbeiten -
auch nur für einen kurzen Moment - beendet werden, um versehentliches Abziehen der
Pistole zu verhindern.
3. Den Druckreglerknopf in die niedrigste Stellung drehen.
4. Ablassrohr in einen Abfalleimer halten und Entlüftungs-/Spritzventil auf SPRITZEN
Position (ablassen) stellen, um Druck abzulassen.

6Übersetzung der Originalanleitung
5. Die Pistole fest an einen Eimer halten. Pistole in Eimer richten. Abzugssperre entrie-
geln und die Pistole abziehen, um den Druck abzulassen.
6. Abzugssperre verriegeln.
7. Wenn die Vermutung besteht, dass die Düse oder der Schlauch verstopft sind oder
dass keine vollständige Druckentlastung
stattgefunden hat:
a. Die Haltemutter am Düsenschutz oder die Schlauchkupplung SEHR LANGSAM lösen
und den Druck nach und nach entlasten.
b. Die Mutter oder Kupplung vollständig lösen.
c. Luftleeren Schlauch oder verstopfte Spritzdüsen reinigen. Siehe Verstopfungen aus
der Düse entfernen.
Pistolenabzugssperre
Um Verletzungen zu vermeiden, wenn die Pistole nicht benutzt wird, muss die
Abzugssperre der Pistole verriegelt werden, wenn das Gerät abgestellt wird oder unbe-
aufsichtigt bleibt.

7Übersetzung der Originalanleitung
Abzug
Die Pistole lässt sich leicht von einem 4-Finger-Abzug auf einen 2-Finger-Abzug umrü-
sten. Wählen Sie den Abzug für Ihr bevorzugtes Handling. So tauschen Sie den Abzug
aus:
1. Entriegeln Sie den Schutzbügel für den Pistolenabzug.
2. Schwenken Sie den Schutzbügel zur Seite.
3. Die Sicherungsmutter vom Achsbolzen des Pistolenabzuges abschrauben, Bolzen aus
dem Pistolengehäuse.
4. Abzug abnehmen.
5. Den anderen Abzug montieren Sie in umgekehrter Reihenfolge.
Die Pistole an das Spritzgerät anschließen
Achten Sie darauf, dass das Spritzgerät ausgeschaltet und der Netzstecker gezogen ist.
Siehe Spritzgeräte-Betriebsanleitung für Anweisungen zum Entlüften und Spritzen.
1. Den Airless-Schlauch am Materialauslass des Spritzgeräts befestigen.
2. Das andere Ende des Airless-Schlauchs am Pistolen-Drehgelenk befestigen. Alle
Verbindungen mit zwei Schraubenschlüsseln (einem am Drehgelenk und einem am
Schlauch) sicher festziehen.
Anbringen von Düse und Düsenschutz
Beim Anbringen oder Entfernen der Düse niemals die Hand vor die Spritzdüse halten,
um schwere Verletzungen durch Materialeinspritzung in die Haut zu vermeiden.
Um Leckagen an Spritzdüsen zu vermeiden, sicherstellen, dass Spritzdüse und Düsen-
schutz korrekt angebracht sind.
1. Druckentlastung durchführen.
2. Abzugssperre verriegeln.
3. Sicherstellen, dass Spritzdüsen und Düsenschutz in abgebildeter Reihenfolge zusam-
mengebaut sind.
a. Verwenden Sie die Spritzdüse zur Ausrichtung der Dichtungen im Düsenschutz.

8Übersetzung der Originalanleitung
b. Die Spritzdüse muss bis an den Düsenschutz gedrückt werden. Spritzdüse drücken
und drehen.
c. Den pfeilförmigen Griff an der Spritzdüse nach vorne in die SPRITZEN-Position dre-
hen.
4. Spritzdüse und Düsenschutz an die Pistole schrauben und von Hand festziehen.

9Übersetzung der Originalanleitung
Bedienung
Spritzen
1. Abzugssperre entriegeln.
2. Achten Sie darauf, dass die pfeilförmige Düse nach vorn zeigt (zum Spritzen).
3. Die Pistole in einem Abstand von ca. 25 - 30 cm senkrecht zur Werkstückoberflä-
che halten. Bewegen Sie erst die Pistole und betätigen Sie dann den Abzug, um ein
Test-Spritzbild zu spritzen. Beginnen Sie mit niedrigem Druck.
4. Langsam den Pumpendruck erhöhen, bis ein gleichmäßiges Spritzbild erzielt wird (die
Betriebsanleitung des Spritzgeräts enthält weitere Informationen hierzu).
Spritzstrahl ausrichten
1. Druckentlastung durchführen.
2. Düsenschutz-Haltemutter lösen.
3. Den Düsenschutz horizontal ausrichten, um ein horizontales Muster zu spritzen.
4. Den Düsenschutz vertikal ausrichten, um ein vertikales Muster zu spritzen.
5. Die Befestigungsmutter des Düsenschutzes festziehen.
Horizontal Vertikal

10Übersetzung der Originalanleitung
Düsenstopfer beseitigen
Für den Fall, dass Partikel oder Schmutz die Düse verstopfen, ist dieses Spritzgerät mit
einer umkehrbaren Spritzdüse ausgestattet.
1. Abzugssperre verriegeln. Spritzdüse in Reinigungsposition drehen (Pfeil nach hinten).
Abzugssperre entriegeln, richten Sie die Pistole in einen Auffangbehälter oder ein Stück
Abdeckpapier. Ziehen Sie den Pistolenabzug kurz ab, um die Verstopfung zu beseitigen.
Düse in Reinigungsposition drehen
HINWEIS:
Wenn sich die Spritzdüse schwer in die Reinigungs-Position drehen lässt, Druckentla-
stung durchführen.
2. Abzugssperre verriegeln. Spritzdüse zurück in die SPRITZ-Position drehen. Abzugs-
sperre entriegeln und mit dem Spritzen fortfahren.
Spritzen
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