Abus Secvest 2WAY Bedienungsanleitung

2WAY Funk-Universalmodul
Installationsanleitung
2WAY Wireless accessory module
Installation Instructions (UK) .............................................................................. 30
2WAY Module polyvelent
Instructions d’installation (FR)............................................................................ 56
2WAY Modulo universale installabile
Istruzioni per l’installazione (I)............................................................................ 84
2WAY Universeel te gebruiken module
Installatie-instructies (NL).................................................................................113
2WAY Universalt anvendeligt modul
Installationsvejledning (DK)..............................................................................141
FU 8210
11821249

2
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 2
1. VORWORT 3
2. SICHERHEITSHINWEISE 3
3. MERKMALE 3
4. BENENNUNG DER KOMPONENTEN 4
4.1 Display 4
4.2 Gehäuseinnenseite 5
4.3 Platine 6
4.4 Tasten 7
4.5 Dipschalter 7
4.6 Steckbrücken 8
4.7 Interner Piezosignalgeber 9
5. MONTAGEANLEITUNG 9
5.1 Montage 9
5.2 Verdrahtung der Eingänge 10
5.3 Verdrahtung der Ausgänge 10
5.4 Anschluss der Sirene 11
6. PROGRAMMIERUNG 11
6.1 Programmierung starten 11
6.2 Menüpunkte im Hauptmenü 11
6.3 Auswahl der Funktionsweise des UVM 12
6.3.1 UVM als Funkrepeater 12
6.3.2 Funkausgangsmodul 14
6.3.3 Funksender/empfänger 16
6.3.4 Funksirenenmodul 17
6.3.5 Funksirenensender/empfänger 18
6.3.6 Funkempfangsmodul 20
6.3.7 Funkzylinderempfänger 25
6.4 Löschen von Funkmeldern 27
6.5 Signalstärkemessung 27
6.6 Werkseinstellung 28
7. TECHNISCHE DATEN 28

3
1. Vorwort
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für
den Kauf dieses Funkuniversalmoduls für die Funkalarmzentrale
Secvest. Dieses Gerät ist nach dem heutigen Stand der Technik
gebaut. Es erfüllt die Anforderungen der geltenden europäischen
und nationalen Richtlinien. Die Konformität wurde nachgewiesen,
die entsprechenden Erklärungen und Unterlagen sind beim
Hersteller (www.abus-sc.eu) hinterlegt. Um einen gefahrlosen
Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese
Montageanleitung beachten! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Ihren Fachhändler.
2. Sicherheitshinweise
Das Universalmodul wird von einer externen Spannungsquelle mit
12V Gleichspannung versorgt (nicht im Lieferumfang enthalten).
Die Notstromversorgung wird über einen 6V/1,2Ah Akku
sichergestellt (nicht im Lieferumfang enthalten). Die maximale
Stromaufnahme der angeschlossenen Komponenten darf zu keiner
Zeit 1A übersteigen
Das Gerät wurde nur für die Innenanwendung gebaut. Die
maximale Luftfeuchtigkeit darf 90% (nicht kondensierend) nicht
übersteigen.
3. Merkmale
Das Universalmodul bietet mehrere Funktionen in einem Gerät. Bei
der Installation des Gerätes können Sie eine der folgenden
Funktionen auswählen:
•Funkrepeater
•Funkausgangsmodul
•Funksender/-empfänger
•Funksirenenmodul
•Funksirenensender/-empfänger
•Funkempfangsmodul
•Funkzylinderempfänger
Eine ausführliche Beschreibung der jeweiligen Funktion finden Sie
im weiteren Verlauf dieser Anleitung.
Das Gerät ist mit einem 6V/1,2Ah Blei-Gel Akku auszustatten, der
im Falle eines Ausfalls der primären 12V Spannungsversorgung
die Notstromversorgung des Senders/Empfängers, sowie der
Prozessorfunktion übernimmt. Angeschlossene, externe
Verbraucher (Melder) sind im Falle eines Stromausfalls nicht
notstromversorgt. Die LED Anzeigefunktion ist im Fall eines
Akkubetriebs auch nicht unterstützt.

4
4. Benennung der Komponenten
4.1 Display
Die LEDs des Universalmoduls leuchten ereignisabhängig. Die
Grafik gibt eine Übersicht über die angezeigten Ereignisse. Die
LEDs bedeuten:
Neben der Bedeutung der LED Anzeigen im Normal-betrieb,
dienen die LED Anzeigen auch während der Programmierung zur
Anzeige der gewählten Funktion. Beachten Sie dazu die Hinweise
bei der jeweiligen Funktionsbeschreibung.
LED leuchtet:
Spannung 12VDC vorhanden
LED blinkt:
Spannung 12VDC ausgefallen
Batterieversorgung vorhanden
LED leuchtet:
Es liegt eine Störung an den ein-
gelernten Meldern vor oder ein
Sabotagekontakt ist geöffnet.
LEDs leuchten:
Je nach Funktionsweise des
Universalmoduls werden die
LEDs angesteuert.
Sie dienen zum Program-mieren
des Universalmoduls, zur
Anzeige der Funktionen der
Melderkanäle/Relais oder zur
Anzeige der Signalstärke des
empfangenen Funksignals.

5
4.2 Gehäuseinnenseite
1. Obere Platinenhalterung
2. Untere Platinenhalterungen
3. Oberes Befestigungsloch
4. Öffnung für Kabeleinführung
5. Kunststoffschiene zur
Zugentlastung
6. Seitliche Kabeleinführungen
7. Eckseitige Kabeleinführung
8. Akkuhalterung
9. Untere Befestigungslöcher
10. Zugentlastungs-
vorrichtungen

6
4.3 Platine
1. DIP Schalter
2. Piezosignalgeber
3. IR LED Empfänger
4. Akkuanschluß
5. Kick Start Steckbrückenanschluß
6. Spannungsanschluß und Zoneneingänge
7. RJ12 Stecker für externe Sirene
8. Spannungsausgang und Relaisausgänge
9. Fit Disable Steckbrückenanschluss
10. Steckbrückenanschlüsse für Ausgangskonfiguration
11. Sabotagekontakt
12. ESC/DEL Taste
13. SET Taste
14. SELECT Taste
15. Sender/Empfängereinheit
16. LED Anzeigen (Melderkanäle)

7
4.4 Tasten
Die Tasten werden zur Programmierung und zur Navigation
innerhalb des Programmiermenüs benötigt. Die Bedeutung im
Einzelnen:
SELECT: Drücken Sie diese Taste, um die Programmierung zu
starten oder während der Programmierung, um eine
andere Funktion zu wählen.
SET: Drücken Sie diese Taste während der
Programmierung, um eine gewählte Funktion zu
bestätigen.
ESC/DEL: Drücken Sie diese Taste um die Programmierung zu
beenden oder während der Programmierung eine
gewählte Funktion zu löschen.
4.5 Dipschalter
Manche Dipschalter haben je nach Funktionsweise des
Universalmoduls unterschiedliche Bedeutungen. Einige
Bedeutungen sind für alle Funktionen gleichbedeutend. Die
Bedeutungen im Einzelnen:
1. OFF: Das Universalmodul lernt Funksender nur per Infrarot
LED ein.
ON: Das Universalmodul lernt Funksender nur per
Funkprotokoll ein.
2. OFF: Das Universalmodul überwacht nicht auf
Funküberlagerung (Jamming).
ON: Das Universalmodul überträgt eine Störung bei
Funküberlagerung (Jamming). Im Funktions-modus 6
wird das Relais 4 bei Störung aktiviert.
3. OFF: Das Universalmodul überwacht die Melder nicht auf
Supervision.
ON: Das Universalmodul überträgt eine Störung bei
Supervisionsausfall und schickt selbst eine
Supervisionsmeldung. Im Funktionsmodus 6 wird das
Relais 4 bei Supervisionsausfall aktiviert.
4. OFF: Supervisionszeit kurz (20 Minuten).
ON: Supervisionszeit lang (3 Stunden).
5. OFF: Die Eingänge des Universalmoduls sind ohne
Widerstand zu verdrahten (NC).
ON: Die Eingänge des Universalmoduls müssen mit einem
Widerstand 2,2kΩverdrahtet werden (EOL).

8
6. OFF: Der Eingang 1 des Universalmoduls arbeitet als
Ruhekontakt (NC).
ON: Der Eingang 1 des Universalmoduls arbeitet als
Arbeitskontakt (NO).
7. OFF: Der Eingang 1 arbeitet als Eingang für Schlüsselschalter
(imp)
ON: Der Eingang 1 arbeitet als Eingang für Magnetkontakte,
Bewegungsmelder, Block-schloss
8. Beachten Sie die jeweiligen Hinweise zur Dipschalterstellung
in der Funktionsbeschreibung der einzelnen Funktionsmodi.
4.6 Steckbrücken
Das Universalmodul besitzt drei verschiedene
Steckbrückenanschlüsse mit unterschiedlichen Bedeutungen. Die
Bedeutung der Anschlüsse im Einzelnen:
Kick Start: Diese Steckbrücke befindet sich neben dem Anschluss
des Batteriesteckers.
Sie müssen die Steckbrücke stecken, oder den
Anschluss mit einem Schraubendrehers
kurzschließen, wenn das Universalmodul nur über den
Akku (zum Beispiel zur Programmierung) betrieben
werden soll.
Fit Disable: Diese Steckbrücke befindet sich überhalb der LED O/P
Fault.
Sie müssen die Steckbrücke stecken, falls der
rückseitige Sabotagekontakt nicht genutzt werden soll.
Ausgänge: Diese Steckbrücken befinden sich unterhalb des
Deckelsabotagekontakts.
Sie regeln das Ausgangsverhalten der Relais. Die
folgende Skizze zeigt die einzelnen
Einstellmöglichkeiten und deren Bedeutung.
Ausgang 1 wird zu +12V wenn aktiviert
Ausgang 1 wird zu 0V wenn aktiviert
Ausgang 1 arbeitet als Relaiskontakt
So können Sie jeden Ausgang individuell einstellen.
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4

9
4.7 Interner Piezosignalgeber
Der eingebaute Piezo dient zur Unterstützung bei der
Programmierung des Universalmoduls. Beachten Sie dazu die
Hinweise bei der jeweiligen Funktion. Zudem kann der Piezo auch
zum Signalempfang beim Melder-/Funktionstest aktiviert werden.
5. Montageanleitung
5.1 Montage
Gehen Sie bei der Montage des Universalmoduls wie folgt vor:
Bestimmen Sie den bestmöglichen Installationsort. Er sollte so
gewählt sein, dass eine ausreichend gute Funkkommunikation
zwischen den Komponenten gewährleistet ist. Nutzen Sie zur
Bestimmung des Installationsortes am besten die Funktestbox.
Hinweis: Wählen Sie den Montageort des Universalmoduls so,
dass dieses sich im überwachten Bereich eines Melders befindet.
Achten Sie zusätzlich darauf, das Universalmodul so hoch wie
möglich anzubringen, mindestens jedoch 1m überhalb des
Fußbodens.
Das Gerät darf nicht installiert werden:
- im geschützten oder ungeschützten Außenbereich
- in der Nähe (1m) von elektronischen Geräten und Leitungen, wie
z.B.: Computern, Photokopierern, LAN und Stark-
/Drehstromleitungen
Haben Sie den Installationsort bestimmt, öffnen Sie das Gehäuse
des Universalmoduls und entfernen Sie zunächst die Platine von
der Gehäuserückseite, indem Sie die obere Platinenhalterung
vorsichtig nach oben biegen bis die Platine herausgenommen
werden kann.
Nutzen Sie die Gehäuserückseite als Schablone und zeichnen Sie
die Befestigungslöcher an die Wand. Befestigen Sie das
Universalmodul an der Wand, ziehen Sie die Schrauben jedoch
noch nicht fest.
Führen Sie die Verdrahtungsarbeiten im Universalmodul wie auf
den nächsten Seiten gezeigt durch. Sorgen Sie für eine
ausreichende Zugentlastung der Kabel im Universalmodul.
Setzen Sie die Platine wieder ein und ziehen Sie die Schrauben
fest.
Führen Sie die Programmierung durch (siehe Punkt 7).
Nach Abschluss der erfolgreichen Programmierung piept der
Piezosignalgeber des Universalmoduls in kurzen Abständen. Erst
jetzt setzen Sie den Gehäusedeckel auf und verschließen das
Gehäuse.

10
Nach ca. 5 Sekunden gibt der Piezosignalgeber einen Doppelton
und bestätigt die Programmierung. Ein erneutes Öffnen des
Gehäuses führt zu einer Sabotagemeldung an die
Funkalarmanlage.
5.2 Verdrahtung der Spannungsversorgung
Die nebenstehende Grafik
Zeigt den Anschluss des
Universalmodulsmit dem
12V DC Netzteil.
5.3 Verdrahtung der Eingänge
Die nebenstehende Grafik
zeigt den Anschluss von
externen Alarmkontakten
an das Universalmodul.
(für Funktion 3 und 5)
Die nebenstehende Grafik
Zeigt den Anschluss von
externen Alarmkontakten
mit Endwiderstand 2,2kΩ
an das Universalmodul
(für Funktion 3 und 5)
5.4 Verdrahtung der Ausgänge
Es stehen Ihnen drei
verschiedene Möglichkeiten
zur Verfügung, die Ausgänge
zu verdrahten.
1. OP1/0V
Der Ausgang OP1 wird
zu +12V wenn aktiviert.
2. OP2/12V
Der Ausgang OP2 wird
zu 0V wenn aktiviert.
3. OP4/C4
Diese Anschlussart wird genutzt, wenn der Ausgang als Relais
(NO) genutzt werden soll.
Beachten Sie jeweils die Stellung der Steckbrücken.
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
12V
0V
OP1
OP2
OP3
OP4
32
1
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