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Deutsch
2 Hinweise für den
sicherenGebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtli-
nien der EU und trägt deshalb das -Zeichen.
WARNUNG
Das Gerät wird mit lebens-
gefährlicher Netzspannung
versorgt. Nehmen Sie deshalb
niemals selbst Eingriffe daran
vor und stecken Sie nichts
durch die Lüftungsöffnungen.
Es besteht die Gefahr eines
elektrischen Schlages.
•
Das Gerät ist nur zur Verwendung im In-
nenbereich geeignet. Schützen Sie es vor
Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuch-
tigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztempe-
raturbereich 0– 40°C).
•
Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten
Gefäße, z.B. Trinkgläser, auf das Gerät.
•
Die im Gerät entstehende Wärme muss
durch Luftzirkulation abgegeben werden.
Decken Sie darum die Lüftungsöffnungen
nicht ab.
•
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und
ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der
Steckdose,
1. wenn sichtbare Schäden am Gerät oder
am Netzkabel vorhanden sind,
2. wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem
der Verdacht auf einen Defekt besteht,
3. wenn Funktionsstörungen auftreten.
Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Re-
paratur in eine Fachwerkstatt.
•
Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel
aus der Steckdose, fassen Sie immer am
Stecker an.
•
Verwenden Sie für die Reinigung nur ein
trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser
oder Chemikalien.
•
Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht
richtig angeschlossen, falsch bedient oder
nicht fachgerecht repariert, kann keine Haf-
tung für daraus resultierende Sach- oder
Personenschäden und keine Garantie für
das Gerät übernommen werden.
Soll das Gerät endgültig aus dem
Betrieb genommen werden, über-
geben Sie es zur umweltgerechten
Entsorgung einem örtlichen Recy-
clingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten
Dieser Stereo-PA-Verstärker ist speziell für den
Einsatz auf der Bühne und in der Diskothek
konzipiert. Er kann im Stereobetrieb oder im
Mono-Brückenbetrieb genutzt werden. Um-
fangreiche Schutzschaltungen schützen den
Verstärker und die angeschlossenen Lautspre-
cher. Zwei leistungsstarke, temperaturgere-
gelte Lüfter sorgen für die nötige Kühlung
des Verstärkers.
4 Aufstellen des Verstärkers
Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack
für Geräte mit einer Breite von 482mm (19”)
vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät
verwendet werden. In jedem Fall muss Luft
ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen
strömen können, damit eine ausreichende
Kühlung des Verstärkers gewährleistet ist.
4.1 Rackeinbau
Für die Rackmontage werden 2HE (Höhe-
neinheiten) = 89mm benötigt. Oberhalb
des Verstärkers sollte für die Luftzufuhr eine
Höheneinheit frei gelassen werden. Die vom
Verstärker rückseitig und seitlich ausgebla-
sene, erhitzte Luft muss aus dem Rack austre-
ten können. Anderenfalls kommt es im Rack
zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der
Verstärker, sondern auch andere Geräte im
Rack beschädigt werden können. Bei unzu-
reichendem Wärmeabfluss in das Rack eine
Lüftereinheit einsetzen.
Damit das Rack nicht kopflastig wird,
muss der Verstärker im unteren Bereich des
Racks eingeschoben werden. Für eine sichere
Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht
aus. Zusätzlich muss das Gerät an der Rück-
seite befestigt oder über Seitenschienen oder
eine Bodenplatte gehalten werden.
5 Anschlüsse herstellen
Vor dem Anschließen von Geräten oder dem
Ändern bestehender Anschlüsse den Verstär-
ker und die anzuschließenden Geräte aus-
schalten.
5.1 Eingänge
An die Klinken-Buchsen INPUTS (7) oder die
XLR-Buchsen (6) den Ausgang eines Vorver-
stärkers oder eines Mischpults anschließen.
– Die Buchsen sind für symmetrische Signale
beschaltet; die Kontaktbelegung ist in Ab-
bildung 2 dargestellt. Für den Anschluss
von Quellen mit asymmetrischen Signalen
können 2-polige Klinkenstecker verwen-
det werden oder Adapter, bei denen die
XLR-Kontakte 1 und 3 gebrückt sind.
– Das Eingangssignal sollte Line-Pegel aufwei-
sen. Für eine Vollaussteuerung des Verstär-
kers ist ein Eingangssignal von mindestens
1,3V.
– Für den Brückenbetrieb nur den Eingang des
linken Kanals L-CH anschließen.
– Da die XLR-Buchsen und die Klinkenbuch-
sen desselben Eingangs jeweils direkt ver-
bunden sind, können sie auch zum Weiter-
leiten des Signals z.B. zu einem zusätzlichen
Verstärker genutzt werden.
5.2 Lautsprecher
Die größte Ausgangsleistung wird im Stereo-
betrieb beim Anschluss von 4-Ω-Lautspre-
chern (minimal zulässige Lastimpedanz)
erreicht. Es können auch 8-Ω-Lautsprecher
angeschlossen werden, was die Ausgangsleis-
tung aber etwas verringert. Im Brückenbetrieb
wird die größte Ausgangsleistung mit einem
8-Ω-Lautsprecher (minimal zulässige Lastim-
pedanz im Brückenbetrieb) erreicht. Die er-
forderliche Nennbelastbarkeit (P
min
) der Laut-
sprecher ist in der Tabelle Abb.6 aufgeführt.
Für den Stereobetrieb die Lautsprecher an
die Lautsprecherbuchsen (12, 13), Kontakt-
belegung des Steckers siehe Abb. 2, oder an
die Schraubklemmen (11) anschließen.
– Einen Lautsprecherstecker nach dem Ein-
stecken in die Buchse nach rechts drehen,
bis er einrastet. Zum späteren Herausziehen
den Sicherungsriegel am Stecker zurück-
ziehen und den Stecker nach links drehen.
– Werden die Schraubklemmen genutzt,
darauf achten, dass die Kabelenden nicht
zu weit abisoliert sind und keine blanken
Drähte herausragen (Berührungs- und Kurz-
schlussgefahr).
– Beim Anschluss der Lautsprecher ist auf die
gleiche Polung aller Lautsprecher zu achten.
Für den Brückenbetrieb den Pluskontakt
des Lautsprechers mit der Plusklemme (11)
des linken Ausgangs L-CH verbinden und
den Minuskontakt des Lautsprechers mit der
Plusklemme des rechten Ausgangs R-CH (11).
(Die Plusklemme des rechten Ausgangs wird
durch die Signalinvertierung im Brückenbe-
trieb zum Minusanschluss für den Lautspre-
cher.) Der Lautsprecher kann alternativ auch
an die Lautsprecherbuchse BRIDGE (14) an-
geschlossen werden [Kontaktbelegung des
Steckers ☞Abb. 2].
In der Tabelle Abb. 6 sind auch Anschluss-
möglichkeiten für mehrere Lautsprecher an
einem Ausgang aufgeführt. Dazu ist jeweils
angegeben, welche Nennbelastbarkeit (Pmin)
jeder Lautsprecher bei entsprechender Impe-
danz (Z) mindestens haben muss. Beim Zu-
sammenschalten von mehreren Lautsprechern
ist besonders auf die richtige Verbindung der
Plus- und Minusanschlüsse zu achten.
Wichtig: Die Gesamtimpedanz an jedem
Ausgang darf im Stereobetrieb 4Ω, im Brü-
ckenbetrieb 8Ω nicht unterschreiten!
5.3 Stromversorgung
Das Netzkabel mit der Netzbuchse (15) ver-
binden und den Netzstecker in eine Steckdose
(230V/50 Hz) stecken.