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04 ELEKTROOFEN
Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabi-
nen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu
anderen Zwecken ist verboten.
Aufschichten der Saunaofensteine
Die passenden Steine für einen Elektrosaunaofen
haben einen Durchmesser von – cm. Als Sau-
naofensteine sollten speziell für Saunaöfen ge-
dachte, bekannte, massive Bruchsteine verwen-
det werden. Die Verwendung leichter, poröser
und gleichgrosser keramischer Steine ist verbo-
ten, da durch sie die Widerstände überhitzt und
beschädigt werden können. Als Saunaofensteine
dürfen auch keine weichen Topfsteine verwendet
werden. Die Steine sollten vor dem Aufschichten
von Steinstaub befreit werden. Die Steine werden
auf den Rost in den Saunaofen in die Zwischen-
räume der Heizelemente so gesetzt, dass die
Steine einander tragen. Das Gewicht der Steine
darf nicht von den Heizelementen getragen wer-
den. Die Steine dürfen nicht zu dicht gesetzt wer-
den, damit die Luftzirkulation nicht behindert
wird. Auch dürfen die Steine nicht eng zwischen
den Heizelementen verkeilt werden, die Steine
sollten locker gesetzt werden. Sehr kleine Steine
sollen nicht in den Saunaofen gelegt werden. Die
Steine sollen die Heizelemente vollständig bede-
cken, sie dürfen aber nicht hoch über den Sauna-
ofen herausragen. Siehe Abb. . Während des Ge-
brauchs werden die Steine spröde. Aus diesem
Grund sollten die Steine mindestens einmal jähr-
lich neu aufgeschichtet werden, bei starkem Ge-
brauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen
Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus
dem unteren Teil des Saunaofens und erneuern
beschädigte Steine. Die Garantie kommt nicht für
Schäden auf, die durch Verwendung anderer als
vom Werk empfohlener Saunaofensteine entste-
hen. Die Garantie kommt auch nicht für Schäden
des Saunaofens auf, die durch Verstopfung der
Luftzirkulation durch bei Gebrauch spröde ge-
wordene Steine oder zu kleine Steine entstehen.
In der Steinkammer oder in der Nähe des Sauna-
ofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte
befinden, die die Menge oder die Richtung des
durch den Saunaofen führenden Luftstroms än-
dern, und somit eine Überhitzung der Widerstän-
de sowie Brandgefahr der Wandflächen verursa-
chen!
Aufguss
Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, da-
her sollte zur Erlangung einer angenehmen
Luftfeuchtigkeit auf die heissen Steine des Sau-
naofens Wasser gegossen werden. Mit der Was-
sermenge wird die für angenehm empfundene
Aufgussfeuchtigkeit reguliert. Wenn die Luft-
feuchtigkeit passend ist, schwitzt die Haut des
Badenden und das Atmen in der Sauna fällt
leicht. Es empfiehlt sich, zunächst nur kleine
Mengen Wasser auf die Steine zu giessen, damit
die Wirkung der Feuchtigkeit auf die Haut er-
probt werden kann. Zu hohe Temperaturen und
Feuchtigkeitsprozente fühlen sich unangenehm
an. Ein langer Aufenthalt in einer heissen Sauna
führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was
gefährlich sein kann. Die Kapazität der Sauna-
kelle sollte höchstens , l betragen. Auf die
Steine sollten keine grösseren Wassermengen
auf einmal gegossen werden, da beim Verdamp-
fen sonst kochend heisses Wasser auf die Baden-
den spritzen könnte. Achten Sie auch darauf,
dass Sie kein Wasser auf die Steine giessen, wenn
sich jemand in deren Nähe befindet. Der heisse
Dampf könnte Brandwunden verursachen.