STG-BEIKIRCH TRZ Basic 4A Handbuch

D
GB
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
Technische Information und Bedienungsanleitung
Compact control panel 4A, 4A/M and 8A, 8A/M
Technical information and operating instruction
2
42

Datei: Ti_Kompaktzentrale_4A_8A_D_GB.indd / Ausgabe 08 / 22.06.2017 / Art.Nr. 13424999756
Herausgeber: STG-BEIKIRCH Industrieelektronik + Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG •Trifte 89 •D-32657 Lemgo•[email protected] •www.STG-BEIKIRCH.de
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
Inhalt
Seite
Geräteübersicht, Lieferumfang 3
Sicherheitshinweise 4
Kabellängendiagramm 6
Kabelquerschnittsermittlung 6
Auswahl der Leitungen 7
Montage 8
Kabelplan 11
Anschlussmöglichkeiten 12
Anschlussübersicht 13
Anschluss Netz (230 V AC) 13
Anschluss Antriebe 14
Anschluss Haftmagnete / Magnetverriegelung 15
Anschluss automatischer Melder 16
Anschluss Brandmeldeanlage 17
Anschluss RWA-Bedienstelle 18
Anschluss Lüftungstaster 19
Anschluss Wind-/Regenmelder 20
Anschluss potenzialfreier Kontakte 21
Anschluss Slave-Zentrale (Kaskadierfunktion) 22
Funktionsbeschreibung 24
DIP-Schalter Funktionen 27
Service Port 30
Inbetriebnahme und Probelauf 33
Störungshilfe 36
Wartung 37
Außer Betrieb 37
Maßzeichnung 38
Technische Daten 39

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Geräteübersicht
• Funktion “Tägliches Lüften”
• eine RWA-Gruppe (RG) und zwei Lüftungsgruppen (LG)
• zwei Motorkreise (MK)
• bis zu 8 Stck. Steuerzentralen kaskadierbar
• Stromversorgung 24 V, Notstromakkus und Ladeteil, Parallelbetrieb,
72 Std. Funktionserhalt bei Netzausfall
• Leitungsüberwachung der Melderkreise (autom. Melder und RWA-
Bedienstellen)
• Leitungsüberwachung der angeschlossenen Antriebe
• optische Störmeldung
• separat abgesicherter Netzeingang 230 V AC / 50 Hz
• verschließbare Tür bzw. Deckel
• entspricht dem Stand der Technik (normenkonform)
• prozessorgesteuert
• vielfältige Anschlussmöglichkeiten
• einstellbare Sonderfunktionen
• TÜV Baumuster geprüft
• geprüft nach DIN EN 12101-10
Lieferumfang
• 1 x Kompaktzentrale
• 2 x Akkumulatoren, kurz "Akku"
• Klettbänder oder Haltebügel je nach Ausführung
• 1 x Zwischenrahmen
(nur für Kompaktzentrale 8A im Kunststoffgehäuse)
• 1 x Bedienungsanleitung
• 1 x Beipack
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
Zur Ansteuerung von 24 V DC Linear- und Kettenantrieben für Rauchabzug und tägliche Lüftung.
.
Diese Bedienungsanleitung für späteren Gebrauch bzw. Wartung aufbewahren. Änderungen dienen dem technischen Fortschritt und bleiben vorbehalten. Abbildungen unverbindlich.
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
RWA Kompaktzentrale 4A
RWA Kompaktzentrale 8A
RWA Kompaktzentrale 4A/M
RWA Kompaktzentrale 8A/M

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Sicherheitshinweise
Dokumentation: Diese Dokumentation gilt ausschließ-
lich für das Produkt oder die Produktserie gemäß der
Typenbezeichung des Deckblattes und muss im vollen
Umfang angewandt werden. Vor der Installation ist diese
technische Dokumentation sorgfältig durchzulesen. Halten
Sie sich an die Vorgaben. Bei Fragen oder Problemen
wenden Sie sich an den Hersteller. Diese Dokumentation
ist für den späteren Gebrauch aufzubewahren.
Anwender: Diese Dokumentation richtet sich an die
geschulte, sachkundige und sicherheitsbewusste Elektro-
fachkraft mit Kenntnissen der mechanischen und elekt-
rischen Geräteinstallation, Unfallverhütungsvorschriften
und berufsgenossenschaftlichen Regeln und enthält
wichtige Informationen für den Betreiber und Nutzer.
Sicherheitshinweise, die Sie unbedingt beachten
müssen, werden durch besondere Zeichen hervorge-
hoben.
Vorsicht: Lebensgefahr für Personen durch
elektrischen Strom.
Warnung: Gefährdung für Personen durch
Gefahren aus dem Gerätebetrieb.
Quetsch- und Klemmgefahr.
Achtung: Nichtbeachtung führt zur Zerstörung
Gefährdung für Material durch falsche
Handhabung.
Wichtige Informationen
Bestimmungsgemäßer Gebrauch: Das Produkt
darf nur gemäß den aufgeführten Funktionen und
Anwendungen der zugehörigen Dokumentation verwen-
det werden. Unautorisierte elektrische und mechanische
Umbauten und Veränderungen an dem Produkt sind nicht
zulässig und führen zum Erlöschen der Gewährleistung
und Haftung.
Transport und Lagerung: Das Produkt darf nur in der
Originalverpackung transportiert und gelagert werden.
Es darf weder gestoßen, gestürzt, sowie Feuchtigkeit,
aggressiven Dämpfen oder schädlichen Umgebungen
ausgesetzt werden. Erweiterte Transport- und Lager-
hinweise des Herstellers sind zu beachten.
Installation: Die Installation und Montage darf nur durch
geschulte und sachkundige Elektrofachkräfte unter der
Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Technik
sowie dieser technischen Dokumentation erfolgen. Hier-
durch wird die betriebssichere Funktion des Produktes
gewährleistet. Die Befestigung von mechanischen Kom-
ponenten ist auf festen Sitz zu prüfen. Unmittelbar nach
der Installation sind die elektrischen und mechanischen
Komponenten auf einwandfreie Funktion zu prüfen und
die Prüfungen und ihre Ergebnisse zu dokumentieren.
Betrieb: Ein sicherer Betrieb ist gewährleistet, wenn die
zulässigen Nenndaten und die Vorgaben gemäß den War-
tungshinweisen dieser Dokumentation und der ergänzen-
den Informationen des Herstellers eingehalten werden.
Fehlbetrieb: Wird bei einer Installation, Wartung, Prüfung
etc. eine Fehlfunktion festgestellt, sind unverzüglich Maß-
nahmen zur Behebung einzuleiten.
Reparatur und Instandsetzung: Defekte Geräte dürfen
nur vom Hersteller oder durch vom Hersteller autorisierte
Werke instand gesetzt werden. Es sind nur Original-Er-
satzteile einzusetzen. Die Reparatur und Instandsetzung
darf nur durch geschulte und sachkundige Elektrofach-
kräfte erfolgen unter der Berücksichtigung der aner-
kannten Regeln der Technik sowie dieser technischen
Dokumentation und den weiterführenden Angaben des
Herstellers. Hierdurch wird die betriebssichere Funktion
des Produktes gewährleistet. Die Befestigungen von
mechanischen Komponenten ist auf festen Sitz zu prüfen.
Unmittelbar nach der Reparatur oder Instandsetzung sind
die elektrischen und mechanischen Komponenten auf
einwandfreie Funktion zu prüfen und die Prüfung und ihre
Ergebnisse zu dokumentieren.
Wartung: Wird das Produkt in Sicherheitssystemen, wie
z. B. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (kurz RWA),
eingesetzt, muss es gemäß Herstellerangabe oder z. B.
nach DIN 18232-2 Rauch- und Wärmefreihaltung min-
destens einmal jährlich geprüft, gewartet und ggf. instand
gesetzt werden. Bei reinen Lüftungsanlagen ist dies auch
zu empfehlen. Sollte das Produkt in anderen Sicherheits-
systemen eingesetzt werden sind ggf. kürzere Wartungs-
intervalle anzuwenden.
Bei Systemen, bestehend aus Steuereinrichtungen,
Öffnungsaggregaten, Bedienstellen usw., sind alle direkt
miteinander wirkenden Komponenten mit in die Wartung
einzubeziehen. Die Wartung muss im vollen Umfang ge-
mäß den Vorgaben des Herstellers und den zugehörigen
Dokumentationen erfolgen.
Die Zugänglichkeit der zu wartenden Komponenten
muss gewährleistet sein. Defekte Geräte dürfen nur vom
Hersteller oder von vom Hersteller autorisierten Werken
instand gesetzt werden. Es sind nur Original-Ersatzteile
einzusetzen. Alle Komponenten, die einer vorgeschriebe-
nem Betriebszeit unterliegen (z. B. Akkus), sind innerhalb
dieser Zeit (siehe technische Daten) durch Original-
teile oder durch vom Hersteller freigegebene Ersatzteile
auszutauschen. Die Betriebsbereitschaft ist regelmäßig
zu prüfen. Ein Wartungsvertrag mit einem anerkannten
Errichterunternehmen ist empfehlenswert.
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M

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Sicherheitshinweise
Entsorgung: Verpackungen sind sachgerecht zu
entsorgen. Die elektrischen Geräte sind an Sam-
melstellen für die Rücknahme von Elektro- und Elektro-
nikschrott abzugeben. Das ElektroG zur Entsorgung von
elektrischenGerätenndethierkeineAnwendung.Akkus
und Batterien sind gemäß § 18 Batteriegesetz (BattG) an
den Hersteller oder bei einer entsprechenden Sammel-
stelle abzugeben. Elektrische Geräte, Akkus und Batterien
dürfen nicht dem Hausmüll zugeführt werden.
Kompatibilität: Bei der Herstellung von Systemen, be-
stehend aus verschiedenen Geräten unterschiedlicher
Hersteller, muss die Systemkompatibilität für den funk-
tionssicheren Betrieb durch den Errichter geprüft und
bestätigt werden.
Geräteanpassungen zur Erlangung dieser Kompatibilität
müssen durch den Hersteller autorisiert werden.
Konformität: Hiermit wird bestätigt, dass das Gerät den
anerkannten Regeln der Technik entspricht. Für das elek-
trische Gerät kann eine EG-Konformitätserklärung beim
Hersteller angefordert werden. Hinweis: Sollte das Gerät
(z. B. Antrieb) Teil einer Maschine im Sinn der Maschinen-
richtlinie 2006/42/EG sein, so entlässt es den Inverkehr-
bringer / Errichter nicht, die notwendigen Einbauerklärun-
gen, Kennzeichnungen, Unterlagen und Bescheinigungen
entsprechend dieser Richtlinie beizubringen.
Gewährleistung: Die "Grünen Lieferbedingungen des
ZVEI" gelten als vereinbart.
Die Gewährleistungsfrist für Materiallieferung beträgt 12
Monate.
Für nicht vom Hersteller autorisierte Eingriffe in das Gerät
oder Gesamtsystem erfolgt keine Haftung, Garantie- und
Serviceleistung.
Haftung: Produktänderungen und Produkteinstellungen
können ohne vorherige Ankündigung vorgenommen
werden. Abbildungen unverbindlich. Trotz größtmöglicher
Sorgfalt keine Haftung für den Inhalt.
Elektrische Sicherheit
Leitungsverlegung und elektrischer Anschluss nur durch
Elektrofachkraft. Netzzuleitungen 230 / 400 V AC separat
bauseits absichern.
Bei der Installation sind entsprechende Gesetze, Vor-
schriften, Richtlinien und Normen zu beachten, wie z.
B. die Muster-Leitungs-Anlagenrichtlinie (MLAR / LAR /
RbALei), die VDE 0100 (Errichten von Starkstromanlagen
bis 1000 V), VDE 0815 (Installationskabel und -leitungen),
VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch
und Überfall).
Kabeltypen ggf. mit den örtlichen Abnahmebehörden,
Energieversorgungsunternehmen oder Brandschutz-
behörden festlegen.
Leitungen für Kleinspannungen (z. B. 24 V DC) sind
getrennt von Niederspannungsleitungen (z. B. 230 V AC)
zu verlegen. Flexible Leitungen müssen so verlegt sein,
dass sie im Betrieb weder abgeschert, verdreht noch
abgeknickt werden können. Energieversorgungen, Steu-
ereinrichtungen und Verteilerdosen müssen für Wartungs-
arbeiten zugänglich sein. Die Leitungsarten, -längen und
-querschnitte gemäß den technischen Angaben
ausführen.
Vor Arbeiten an der Anlage sind die Netzspan-
nung und die Notstromversorgung (z. B. Akkus)
allpolig freizuschalten und gegen unbeabsichtigtes Wi-
dereinschalten zu sichern. Niemals die Antriebe, Steue-
rungen, Bedienelemente und Sensoren an Betriebsspan-
nungen und Anschlüssen entgegen den Vorgaben der
Bedienungsanleitung betreiben. Es besteht Lebensgefahr
und kann zur Zerstörung der Komponenten führen!
Mechanische Sicherheit
Abstürzen/HerabschlagenvonFensterügeln: Fenster-
ügelsindsoaufzuhängenbzw.führen,dassauchbei
Ausfall eines Aufhängungselements ein Abstürzen / Her-
abschlagen, bzw. unkontrollierte Bewegungen konstruktiv
vermieden werden, z. B. durch doppelte Aufhängung,
Sicherheitsschere, Fangvorrichtung. Bitte beachten: Um
eine Blockade / Absturz des Fensters zu vermeiden,
muss die Sicherheitsschere / Fangvorrichtung mit der
bestimmungsgemäßen Öffnungsweite und Mechanik des
Fensters abgestimmt sein. Siehe auch Richtlinie für kraft-
betätigte Fenster, Türen und Tore (BGR 232) und ZVEI
Broschüre "RWA-Aktuell Nr. 3, kraftbetätigte Fenster".
Befestigung und Befestigungsmaterial: Benötigtes oder
mitgeliefertes Befestigungsmaterial ist mit dem Baukörper
und der entsprechenden Belastung abzustimmen und,
wenn nötig, zu ergänzen.
Quetsch- und Scherstellen:
Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore: Die
Gefahrbereiche der Quetsch- und Scherstellen, z. B.
zwischenFensterügelundRahmenoderLichtkuppeln
und Aufsetzkranz, müssen durch geeignete Maßnahmen
gegen Einklemmen gesichert sein, um einer Verletzung
vorzubeugen. Siehe auch Richtlinie für kraftbetätigte
Fenster, Türen und Tore (BGR 232) und ZVEI Broschüre
"RWA-aktuell Nr. 3, kraftbetätigte Fenster".
Unfallverhütungsvorschriften und berufsgenossenschaftli-
che Regeln: Bei Arbeiten an, im oder auf einem Gebäude
oder Gebäudeteil sind die Vorgaben und Hinweise der
jeweiligen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und berufs-
genossenschaftlichen Regeln (BGR) zu beachten.
Umgebungsbedingungen: Das Produkt darf weder gesto-
ßen, gestürzt, noch Schwingungen, Feuchtigkeit, aggres-
siven Dämpfen oder schädlichen Umgebungen ausge-
setzt werden, außer es ist für eine oder mehrere dieser
Umgebungsbedingungen vom Hersteller freigegeben.
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M

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Kabellängendiagramm
Kabellängendiagramm zur Ermittlung der notwendigen Kabelquerschnitte in Abhängigkeit der Leitungslänge und
der Summe der Nennströme der Antriebe.
Kabelquerschnittsermittlung
Hinweise zur Kabelquerschnittsermittlung und Leitungsverlegung
Vereinfachte Formel zur Kabelquerschnittsermittlung (für Antriebe bis 2,5 A Nennstromaufnahme)
Hinweis: Zulässige Stromabgaben beachten, siehe Technische Daten.
A = Kabelquerschnitt
I = Summe der Nennströme Antriebe
*L = einfache Kabellänge
** 30 % = Aufschlag für Antriebe größer, gleich 2,5 A Stromaufnahme
73 = Faktor, bestehend aus max. zulässigem Spannungsabfall 2,5 V und
elektr. Leitfähigkeit von Kupfer
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
01
Kabellängendiagramm bis 8 Ampere für Antriebe
m (einfache Leitungslänge)
Nennstrom Antrieb in Ampere
a)
b)
c)
d)
e)
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
234 5 678
Kabellängendiagramm bis 8 Ampere für Antriebe
a)
b)
c)
d)
e)
0
20
40
60
80
100
120
140
160
2,5
3
3,5
5678
44,5 5,5 6,5 7,5
a) 1,5 mm²
b) 2,5 mm²
c) 4 mm²
d) 2 x 2,5 mm²
e) 6 mm²
m (einfache Leitungslänge)
Nennstrom Antrieb in Ampere
mit einer Stromaufnahme < 2,5 A
mit einer Stromaufnahme 2,5 A≥
A [mm²] =
*
(I [A] + ggf. Aufschlag in %**) x L [m]
73
A [mm²] =
*
(I [A] + if so loading factor in %**) x L [m]
73
einfache Kabellänge
(L*)
M
=
M
=
A [mm²] = (I [A] + ggf. Aufschlag in %**) x L* [m]
73

7
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Auswahl der Leitungen
Hinweis: Für die Motorzuleitungen von RWA Antrieben werden 3 bzw. 5 Einzeladern (doppelt aufgelegt)
benötigt. Zwei Adern (4 Adern) sind für die Motorspannung, die 3. bzw. 5. Ader wird für die Überwachung der
Leitung benötigt.
Die Auswahl und die Verlegung der Kabel ist gemäß (Muster-) Leitungsanlagenrichtlinie (MLAR) auszuführen.
Hierbei ist insbesondere auf den Funktionserhalt E30 oder E90 zu achten!
Beispiele für verwendbare Kabeltypen und Befestigungen
Kabelanlage, bestehend aus Tragesystem und Kabeln mit entsprechend brandschutztechnisch geprüften
Dübeln und Schrauben. Kabelanlage nach DIN 4102-12 Sicherheitskabel + Verlegesystem:
Verkabelungsbeispiel
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
3 x ... mm²
**
5 x ... mm²
M
=
E30 / E90 Kabel
Gelb-grün: nicht zulässig für die Leitungsüberwachung
braun
blau
Antrieb Abzweigdose
Motorspannung
Leitungsüberwachung

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Montage
Hinweis: Alle hier aufgeführten Zentralen sind
ausschließlich für eine Wandbefestigung geeignet.
DieAkkusbendensichuntenundmüssenauf
demGehäusebodenauiegen.
Wandbefestigung Kompaktzentrale 4A, 8A:
1. Zuerst Grundplatte mit Steuerelektronik ausbauen.
2. Gehäuse gemäß Befestigungsbohrungen mit
geeigneten Dübel und Schrauben an der Wand befestigen.
3. Grundplatte wieder einbauen.
Hinweis: Die Zentrale muss in einem trockenen Raum
an einem gut sichtbaren und erreichbaren Ort eingebaut
werden.
Keine Deckenmontage oder um 180°gedrehte Montage.
Wandvorsprünge,TürügeloderBaukörperdürfendie
Zentrale nicht verdecken.
Montage Kompaktzentrale 4A:
Nachdem das Gehäuse an der Wand befestigt wurde:
1. Klettbänder zur Akkubefestigung in die Montageplatte einfädeln.
2. Belüftungsstopfen auf der Unterseite des Gehäuses einsetzen.
Hinweis: Der Betrieb der Steuerzentrale ohne Belüftungs-
stopfen kann zur Fehlfunktion führen und ist nicht zulässig!
Es ist immer darauf zu achten, dass der Belüftungsstopfen
nicht durch die Akkus verdeckt wird!
Hinweis: Die Zentrale ist auch mit einem
UP-Einbauset erhältlich.
Wandbefestigung Kompaktzentrale 4A/M:
1. Zuerst Plexiglasabdeckung und Grundplatte mit
Steuerelektronik ausbauen
2. Gehäuse gemäß Befestigungsbohrungen mit
geeigneten Dübel und Schrauben an der Wand befestigen.
3. Grundplatte wieder einbauen.
Hinweis: Die Zentrale muss in einem trockenen Raum
an einem gut sichtbaren und erreichbaren Ort
eingebaut werden.
Keine Deckenmontage oder um 180°gedrehte Montage.
Wandvorsprünge,TürügeloderBaukörperdürfendie
Zentrale nicht verdecken.
Belüftungsstopfen
Gehäuseunterteil Akkus
250
250
rd. 6,1
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
Befestigungsbohrung
Befestigungsbohrung
280
280

9
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Montage
Montage Kompaktzentrale 4A/M
Nachdem das Gehäuse an der Wand befestigt wurde:
1. Klettbänder zur Akkubefestigung in die Montageplatte
einfädeln.
2. Erdungsanschluss nicht vergessen:
Es ist sicherzustellen, dass die Platine mit dem
Gehäuse geerdet ist.
Achtung: Inbetriebnahme der Steuerung nur mit
installierter Plexiglasabdeckung.
Hinweis: Die Zentrale ist auch mit einem
UP-Einbauset erhältlich.
Montage Kompaktzentrale 8A
Nachdem das Gehäuseunterteil an der Wand befestigt wurde:
1. Den Zwischenrahmen mit den 4 dafür vorgesehenen
Schrauben Amit der Einschraubhilfe Bauf das
Gehäuseunterteil montieren.
2. Klettbänder in die Montageplatte einfädeln.
3. Belüftungsstopfen auf der Unterseite des Gehäuses
einsetzen.
Achtung! Das Gehäuseunterteil und den Zwischenrahmen
fest miteinander verbinden!
Wandbefestigung Kompaktzentrale 8A/M:
1. Zuerst Montageplatte mit Steuerelektronik
und Plexiglasabdeckung ausbauen.
2. Gehäuse gemäß Befestigungsbohrungen mit
geeigneten Dübel und Schrauben an der Wand befestigen.
3. Montageplatte wieder einbauen.
4. Erdungsanschluss nicht vergessen:
Es ist sicherzustellen, dass die Platine mit dem
Gehäuse geerdet ist.
Hinweis: Die Zentrale muss in einem trockenen
Raum an einem gut sichtbaren und erreichbaren
Ort eingebaut werden.
Keine Deckenmontage oder um 180°gedrehte
Montage.
Wandvorsprünge,TürügeloderBaukörperdürfen
die Zentrale nicht verdecken.
Akkus mit Klettbänder
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
rd. 7,1
Befestigungsbohrung
A
B
Akkus
360
260

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Montage
Einsetzen der Akkus
1. Mithilfe der Klettbänder C(im unteren Teil der Grundplatte)
die Akkus auf der Unterseite der Zentrale befestigen. Bei der Kompaktzentrale 8A/M werden
zur Akkubefestigung Metallbügel verwendet.
2. Die Akkus nach unten stehendem Anschlussschema
brücken und verbinden.
3. Akkuanschlusskabel mit der Steckschraubklemme
anderSteuerplatineauegen.
Achtung! Auf die richtige Polung der Akkus achten!
RWA Kompaktzentrale 4A, 4A/M und 8A, 8A/M
C
Anschlussschema 4A, 4A/M-Zentrale Anschlussschema 8A-Zentrale
Draufsicht Akkus Vorderansicht Akkus
(wie eingebaut)
Anschlussschema 8A/M-Zentrale
Metallbügel
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