Diehl Scylar 548 Bedienungsanleitung

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Rechenwerk
Calculator
Calculateur d’énergie
Calculador de energia
Einbauanleitung
Installation Guide
Instructions d’installation
Manual de instalación
Diese
Anleitung ist
dem Endkunden
auszuhändigen.
This guide must be given
to the end consumer.
Ce guide doit être donnée
au client nal.
Esta guía se debe dar
al cliente nal.

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1 2 3 4 5.1 5.2 6
Steckplatz 1
Slot 1
Emplacement 1
Puerto 1
Steckplatz 2
Slot 2
Emplacement 2
Puerto 2
Testausgang
Test output
Sortie de test
Salida ensayo
I
II

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Inhalt
1. Allgemein .........................................................................4
2. Montage des Rechenwerks ..............................................5
3. Einbau der Temperaturfühler...........................................7
4. Impulseingang Volumenpulse .........................................8
5. Spannungsversorgung .....................................................9
5.1 Batterie................................................................................. 9
5.2 Netzteil................................................................................. 9
6. Inbetriebnahme .............................................................10
7. Erweiterungsmodule......................................................10
7.1 Montage der Module (Abb. II) .............................................. 11
7.2 Kommunikation ................................................................... 11
7.2.1 Kommunikation via Funk...................................................... 11
7.2.2 Kommunikationsmodul M-Bus............................................... 12
7.2.3 Kommunikationsmodul RS232............................................... 12
7.2.4 Kommunikationsmodul RS485............................................... 13
7.3 Funktionsmodul Impulseingang ............................................ 13
7.4 Funktionsmodul Impulsausgang............................................ 14
7.5 Funktionsmodul Kombi (IN/OUT) .......................................... 14
7.6 Funktionsmodul Analogausgang............................................ 15
7.7 Testausgang........................................................................ 15
8. Anzeige ..........................................................................16
9. Bedienung ......................................................................17
10. Anzeige Fehler-Codes ....................................................17
11. Konformitätserklärung für Geräte nach MID.................18

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1. Allgemein
Diese Anleitung wendet sich an ausgebildetes Fachpersonal. Grundlegen-
de Arbeitsschritte sind deshalb nicht aufgeführt.
Die Plombierung am Rechenwerk darf nicht verletzt werden!
Eine verletzte Plombierung hat das sofortige Erlöschen der
Werksgarantie und der Eichung zur Folge. Die mitgelieferten
Kabel dürfen weder gekürzt noch verlängert oder auf andere
Weise verändert werden.
Vorschriften für den Einsatz von Energiezählern sind zu beachten!
Die Installation darf nur durch einen Fachbetrieb des Installa-
tions- und/oder Elektrogewerbes vorgenommen werden. Das
Personal muss mit der Installation und dem Umgang elektrischer
Geräte sowie der Niederspannungsrichtlinie geschult sein.
Medium: Wasser, nach AGFW-Merkblatt FW510.
Bei Verwendung von Wasserzusätzen (z.B. Korrosionsschutz) hat
sich der Anwender über eine ausreichende Korrosionsbeständig-
keit zu vergewissern.
Optional auch als eigene Variante für das Medium (in LCD Schleife 3)
Tyfocor LS verfügbar.
Die Mediumstemperatur ist festgelegt mit 5 ... 130 °C (150 °C)
Temperaturbereich abhängig von Variante und Nenngröße.
Der genaue Temperaturbereich ist dem Typenschild zu entnehmen.
Bei Betauung ist die vergossene Variante zu wählen.
Die Betriebs-/ Umgebungsbedingungen sind festgelegt mit 5 … 55 °C;
IP 54/64; 93 % rel. Feuchte.
Umgebungstemperaturen unter 35 °C begünstigen die Lebensdauer
der Batterie.
WirdderDurchusssensormitderRohrleitungisoliert,mussdas
Rechenwerk freiliegend sein.
Eine umfangreiche Bedienungsanleitung mit weiteren Details zu den Vari-
antenistunterwww.diehl.com/meteringzunden.
ZumAuslesen/ParametrisierendientdieSoftwareIZAR@SET,zundenim
Internet unter www.diehl.com/metering. Diese ist unbedingt zu beachten.

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2. Montage des Rechenwerks
Das Rechenwerk wird, je nach Bauform und Applikation (Wärme-,
Kälte-Zähler), entweder im warmen Zweig oder im kalten Zweig der
Anlage eingebaut.
Der Infoschleife kann der programmierte Einbauort entnommen wer-
den.
DerDurchusssensoristso einzubauen, dass dieFlussrichtungmit
der auf dem Sensor angegebenen Pfeilrichtung übereinstimmt.
Beruhigungsstrecken vor und hinter dem Durchusssensor sind nicht
erforderlich, aber vor dem Zähler mit 3xDN zur Strömungsberuhigung
empfehlenswert.
Die Montage kann sowohl in waagerechten als auch in senkrech-
ten Rohrstücken vorgenommen werden, allerdings nie so, dass
sich Luftblasen im Zähler ansammeln können.
DerDurchusssensormussimmermitFlüssigkeitgefülltsein.
WirempfehlendenDurchusssensorgekippteinzubauen.
Zur Vermeidung von Kavitation muss der Systemdruck min. 1 bar
betragen.
Auf einen ausreichenden Abstand zwischen dem Zähler und mögli-
chen Quellen elektromagnetischer Störungen (Schalter, Elektromoto-
ren,Leuchtstofampen,usw.)achten.

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T: 5 … 90 °C
TWasser> TUmgebung
T: 5 … 130 / 150 °C
TWasser< TUmgebung
Das Rechenwerk muss ab 90 °C Mediumstemperatur oder bei
TWasser< TUmgebung
(Applikation Kältezähler oder bei Wärmezähler mit
Kältetarif) abgenommen werden und in ausreichendem Abstand von
Wärmequellen montiert werden. Hierzu steht ein Wandhalter (Liefer-
umfang) oder eine Absetzhalterung (optional) zur Verfügung.
Absetzhalterung
Wandmontage
ZurErleichterungderDemontagedesEnergiezählersempehltsich
der Einbau von Absperrventilen vor und nach dem Energiezähler.
Das Rechenwerk sollte für Service- und Bedienungspersonal bequem
erreichbar installiert werden.
Eine abschließende Inbetriebnahme ist durchzuführen und zu doku-
mentieren.

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3. Einbau der Temperaturfühler
Die Temperaturfühler vorsichtig behandeln! Die Fühlerkabel sind mit far-
bigen Typenschildern versehen.
Rot: Fühler im warmen Zweig
Blau: Fühler im kalten Zweig
Die Fühler müssen symmetrisch eingebaut werden.
Die maximale Kabellänge beträgt bei PT100 und PT500 bis zu 10 m.
Ein Verkürzen oder Verlängern der Anschlussleitungen ist nicht zulässig.
Bei DN 15 und DN 20 sind die Fühler direkt eintauchend zu installie-
ren.
Der freie Temperaturfühler kann in ein Kugelventil oder eine für die-
sen Fühlertyp konformitätsuntersuchte Tauchhülse montiert werden.
Während des Betriebes ist darauf zu achten, dass die Temperaturfüh-
ler ohne Unterbrechung kontaktiert bleiben.
Bei dem Einbau in eine Tauchhülse muss der Fühler bis zum Boden
derTauchhülseeingeschobenundxiertwerden.
Für den Einbau in das Kugelventil liegt ein 4-teiliges Ver-
schraubungsset in separatem Beutel bei (siehe Abb. I).
Nur einen O-Ring mit dem beiliegendem Stift in die Fühlerbohrung
einführen.
Die Messingschraube bzw. Kunststoffschraube nur handfest (2-3 Nm)
anziehen; die Verschlussschraube mit ca. 12 Nm anziehen.
Zählertyp Fühler-
Kennz. 2 Leiter
Klemmen 4 Leiter
Klemmen Einbauposition
Rechenwerk Wärme im
Rücklauf Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 hohe Temperatur
Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 tiefe Temperatur
Rechenwerk Wärme im
Vorlauf Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 hohe Temperatur
Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 tiefe Temperatur
Rechenwerk Kälte im
Rücklauf Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 hohe Temperatur
Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 tiefe Temperatur
Rechenwerk Kälte im
Vorlauf Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 hohe Temperatur
Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 tiefe Temperatur
Rechenwerk Klima im
Rücklauf Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 hohe Temperatur
Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 tiefe Temperatur
Rechenwerk Klima im
Vorlauf Rot 5 TH 6 1/5 TH 6/2 hohe Temperatur
Blau 7 TC 8 3/7 TC 8/4 tiefe Temperatur

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4. Impulseingang Volumenpulse
Anschluss der Volumenmessteile mit Pulseingang und bei Bedarf mit
Spannungsversorgung an die Klemmen 9 (+Vcc), 10 (Volumen Puls),
11 (- Gnd) des Rechenwerkes .
Volumen Sensor Anschluss Fühler-Kennz.
Vcc extern 3,6 V 9 (+)
Pulseingang (open collector) 10
Ground 11 (-)
Pulsfrequenz < 200 Hz
Pulsdauer > 3 msec
Impulswertigkeit in der
Anzeige "Schleife 3 - INFO"
(In0)
SHARKY 473 Rechenwerk
Klemme
Vcc (braun) 9 (+)
Puls (weiß) 10
GND (blau) 11 (-)
weiß
blau
gelb
braun

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Schalter
(Reed) Rechenwerk
Klemme
Puls (weiß) 10
GND (blau) 11 (-)
braun weiß
5. Spannungsversorgung
5.1 Batterie
In der Standardversion ist eine 3,6 VDC Lithium-Batterie eingebaut.
Die Batterie darf nicht aufgeladen oder kurzgeschlossen werden.
Umgebungstemperaturen unter 35 °C begünstigen die Lebensdauer
der Batterie.
Gebrauchte Batterien sind an geeigneten Sammelstellen zu ent-
sorgen! Bei Benutzung von falschen Batterie-Typen besteht
Explosionsgefahr.
5.2 Netzteil
Netzteile mit 24 VAC oder 230 VAC können jederzeit um- oder nach-
gerüstet werden.
Der Berührungsschutz ist zwingend zu installieren.
Es darf auf keinen Fall zwischen zwei Phasen angeklemmt wer-
den, da sonst das Netzteil zerstört wird.
Die Zuleitung ist mit max. 6 A abzusichern und gegen Manipulation zu
schützen.
Das Netzteil meldet dem Zähler, ob Netzspannung anliegt.

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Im Falle des Netzausfalles übernimmt die Stützbatterie (CR2032)
am Netzteil die Spannungsversorgung für bis zu 1 Jahr. LCD-Werte
(nach Tastendruck), Datum und Uhrzeit werden weiterhin aktuell
gehalten, jedoch sind alle Messfunktionen inkl. Durchussmessung
außer Betrieb. Die Kommunikation über die optionalen Module M-Bus,
RS485, RS232 oder der optischen Schnittstelle bleiben erhalten, redu-
zieren jedoch die Lebensdauer der Stützbatterie. Der Funk ist jedoch
im Falle des Netzausfalles abgeschaltet.
6. Inbetriebnahme
Nachdem das Rechenwerk installiert wurde, müssen die Komponenten
(Rechenwerk, Volumengeber und beide Temperaturfühler) verplombt und
das Rechenwerk in Betrieb genommen werden.
ÜberprüfenSiedabeidie Anzeige auf PlausibilitätdesDurchusses
und der Temperaturen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung,
www.diehl.com/metering.
7. Erweiterungsmodule
Das Rechenwerk hat zwei Steckplätze für Erweiterungsmodule.
Eine Mischbarkeit ist zulässig, allerdings dürfen keine zwei gleichen
Pulsmodule/-funktionen bestückt sein.
Das Analogmodul belegt beide Plätze.
Diese Module sind ohne Rückwirkung auf die Verbrauchserfassung und
können ohne Verletzung der Eichmarke nachgerüstet werden.
Die einschlägigen ESD- (Elektrostatische Entladungen) Vorschrif-
ten sind zu beachten.
Für Schäden (insbesondere an der Elektronik), die aus deren
Nichtbeachtung resultieren, wird keine Haftung übernommen.
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