elv EH 100 Bedienungsanleitung

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Kombiniertes E/H-Feld-
Messgerät EH 100
Bedienungsanleitung Seite 2
Combined E/H field
meter EH 100
Operating instructions Page 18
D
GB
Art.-Nr. 0003140101

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Kombiniertes
E/H-Feld-Messgerät
EH 100
Bedienungsanleitung

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Inhalt/Stichworte
1. Allgemeines ................................................. 4
2. Sicherheitshinweise ..................................... 5
3. Bestimmungsgemäße Verwendung ............ 6
4. Vorbereitung zum Betrieb ............................ 6
Batterie einlegen ......................................... 6
5. Bedienung ................................................... 7
5.1. Tastenfunktionen ................................. 7
5.2. Bedienung ........................................... 7
5.2.1. Einschalten, E-Feld-Messung ............. 7
Messbereichswechsel ......................... 8
Autom. Messbereichsumschaltung ..... 9
Messbereichsüberschreitung .............. 9
5.2.2. Messen von H-Feldern ...................... 10
5.2.3. Besonderheiten bei E-/H-Messungen 11
5.2.3.1. Halbautomatische Messbereichswahl 11
5.2.3.2. Unterscheidung von höherfrequenten
und niederfrequenten Feldern ........... 11
5.3. Sonstige Funktionen ......................... 12
5.3.1. HOLD- und PEAK-Funktion ......... 12/13
5.3.2. Auto-Power-OFF ............................... 13
5.3.3. Batterieanzeige ................................. 14
5.3.4. Bargraph-Anzeige ............................. 14
6. Wartung und Pflege ............................... 14/15
7. Technische Daten........................................ 16

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1. Allgemeines
Das kombinierte E/H-Feld-Messgerät ermöglicht
sowohl das Aufspüren als auch die präzise Mes-
sung elektrischer (E) und magnetischer (H) Felder.
Die Messwerte werden mit einem abgesetzten, fle-
xibel einsetzbaren Messwertaufnehmer erfasst und
auf einem 3,5stelligen LC-Display mit zusätzlicher
quasianaloger Bargraphdarstellung angezeigt.
Die halbautomatische Bereichswahl ermittelt den
optimalen Messbereich und erleichtert die Hand-
habung. Speziell für Spitzenwertermittlungen ver-
fügt das Gerät über eine Peak-Funktion. Außerdem
kann durch eine Hold-Funktion der Displayinhalt
gesichert werden.
Eine integrierte Filterfunktion ermöglicht es, den
Frequenzbereich der Störquelle einzugrenzen.
In der Betriebsart „Low” berücksichtigt das Gerät
lediglich Störungen, die im Frequenzbereich unter-
halb von 500 Hz liegen und von vorwiegend netz-
frequenten Feldern hervorgerufen werden, wie z. B.
Hausinstallationen, Halogenlampen usw.
Die Betriebsart „High” blendet Frequenzen unter-
halb 500 Hz aus und lässt eine Bewertung von hö-
herfrequenten Störungen bis zu 100 kHz (PC-Mo-
nitore u.ä.) zu.
Die Indikation elektrischer und magnetischer Fel-
der ist auch über den in den Technischen Daten
aufgeführten Bereich hinaus möglich.

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2. Sicherheitshinweise
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorg-
fältig und komplett vor der ersten Inbetriebnah-
me, um Funktionsstörungen, Fehlbedienungen
und Messfehler zu vermeiden.
Öffnen Sie das Gerät nicht, nehmen Sie keine
Einstellungen oder Reparaturen daran vor.
Wenden Sie sich bei Defekten und Funktions-
störungen an unsere Technische Beratung bzw.
senden Sie das Gerät an unseren Reparatur-
Service ein.
Verbrauchte Batterien gehören nicht in den
Hausmüll! Geben Sie verbrauchte Batterien bei
Ihrer örtlichen Sondermüll-Sammelstelle oder
bei Ihrem Händler ab.
Insbesondere für den Einsatz des Gerätes im
Freien ist zu beachten: Setzen Sie es keiner in-
tensiven Sonnenbestrahlung, Feuchtigkeit, Nie-
derschlag, starken mechanischen Vibrationen
und intensiver Staubeinwirkung aus.

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3. Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zum Aufspüren und Messen elek-
trischer und magnetischer Felder unter Beach-
tung der in dieser Anleitung aufgeführten Si-
cherheits- und Bedienhinweise vorgesehen.
Nicht bestimmungsgemäßer Einsatz und unbe-
fugter Eingriff führen zum Erlöschen der Ge-
währleistungspflicht.
4. Vorbereitung zum Betrieb
Öffnen Sie das auf der Geräterückseite unten be-
findliche Batteriefach durch Schieben zur Außen-
seite hin.
Schließen Sie eine 9V-Blockbatterie polrichtig an
den im Batteriefach befindlichen Batterieclip an und
legen Sie die Batterie in das Batteriefach ein.
Schließen Sie das Batteriefach durch Aufschieben
des Batteriefachdeckels bis zum Anschlag. Ach-
ten Sie dabei darauf, dass die Führungen und die
Rastnase des Deckels ordnungsgemäß in die vor-
gesehenen Gehäuseaussparungen eingreifen.
Verwenden Sie nur hochwertige Alkaline-Batteri-
en; diese sind auslaufsicher und weisen eine hohe
Lebensdauer auf.

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5. Bedienung
5.1. Tastenfunktionen
Ein- und Ausschalten
Umschaltung zwischen E- und H-Feld-
Messung, Messbereichsumschaltung
Umschaltung zwischen Normalmessung,
Spitzenwert-Erfassung (Peak) und
Hold-Funktion
Umschaltung zwischen linearer Messung,
Hoch- und Tiefpass
5.2. Bedienung
5.2.1. Einschalten, E-Feld-Messung
Betätigen Sie zum Einschalten die Taste „ON/OFF”
kurz. Es erfolgt ein Segmenttest der Anzeige, alle
Segmente erscheinen kurzzeitig.
Anschließend befindet sich das Gerät im Grund-
zustand, d. h., im E-Feld-Messbereich 0 bis 2 kV/m.
Halten Sie den vom Gerät abgesetzten Sensor in
die Nähe der vermuteten Störquelle und beobach-
ten Sie dabei insbesondere die Bargraph-Anzeige
im Display. Sie zeigt sehr schnell auftretende Feld-
änderungen an.
ON
OFF
E
H
HOLD
PEAK
HI
LO

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Führen Sie den Sensor so, dass Sie das Strahlungs-
maximum der Störquelle ermitteln. So können
z. B. auch unter Putz verlegte Leitungen, sofern
sie spannungsführend sind, verfolgt werden, un-
abhängig davon, ob ein Verbraucher an diese Lei-
tung angeschlossen ist oder nicht.
Achtung!
Insbesondere bei der E-Feld-Messung kann es teil-
weise zu einer erheblichen Feldbeeinflussung durch
den menschlichen Körper kommen. Das heisst,
eine Berührung des Messgerätes bzw. des Sen-
sors kann das Messergebnis erheblich verfälschen.
Für die Ermittlung genauer Messwerte sollten im
Bedarfsfall Basisgerät und Sensor dicht nebenein-
ander liegen und nicht berührt werden.
Will man mit dem Messgerät lediglich Störquellen
aufspüren, so kann dieser Hinweis jedoch vernach-
lässigt werden, da hier zunächst nur der Ort des
auftretenden Spitzenwertes interessiert.
Messbereichswechsel
Durch kurzes Betätigen der Taste „E/H” können Sie
zwischen den Messbereichen 0 bis 200 V/m und
0 bis 2 kV/m wechseln. Die Umschaltung in den
niedrigeren Messbereich ist nur möglich, wenn der

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aktuelle Messwert den Endwert dieses Messbe-
reichs (200 V/m) nicht überschreitet. Der niedrige
Messbereich ist durch einen Dezimalpunkt vor der
letzten Anzeigestelle erkennbar.
Automatische Messbereichsumschaltung
Erhöht sich der Messwert über den Höchstwert des
niedrigen Messbereiches hinaus (>200 V/m), so
schaltet das Gerät automatisch in den höheren
Bereich.
Messbereichsüberschreitung (>2kV/m)
Wird der Höchstwert des hohen Messbereichs
(2 kV/m) überschritten, so erfolgt eine Überlaufan-
zeige im Display: – – – –
5.2.2. Messen von H-Feldern
Zunächst erfolgen das Einschalten und der Dis-
playtest wie unter 5.2.1. beschrieben. Das Gerät
befindet sich im E-Feld-Messmodus.
Zur Umschaltung auf die H-Feld-Messung ist die
Taste „E/H” solange zu betätigen, bis die Einhei-
tenanzeige von „V/m” auf „µT” wechselt (ca. 2 Sek.).
Anschließend befindet sich das Gerät im Grund-
messbereich für die H-Feld-Messung, d.h. im
Messbereich 0 bis 200 µT (erkennbar am Dezimal-
punkt vor der letzten Anzeigestelle).
Halten Sie den vom Gerät abgesetzten Sensor in

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die Nähe der vermuteten Störquelle und beobach-
ten Sie dabei insbesondere die Bargraph-Anzeige
im Display. Sie zeigt sehr schnell auftretende Feld-
änderungen an.
Führen Sie den Sensor so, dass Sie das Strahlungs-
Maximum der Störquelle ermitteln.
Magnetische Felder treten überall dort auf, wo elek-
trische Ströme fließen, also z. B. in der Nähe von
Leitungen der Hausinstallation, in Fernsehgeräten
und Computermonitoren, Elektromotoren, Drosseln
von Leuchstofflampen und Transformatoren.
Für die Einschränkung bezüglich des Einflusses des
menschlichen Körpers auf das genaue Messergeb-
nis gilt, wenn auch nicht in so gravierender Weise
wie bei der E-Feld-Messung, das unter 5.2.1 Ge-
sagte. Die dort aufgeführte Verfahrensweise ist nur
bei sehr genauen Messungen mit höchster Auflö-
sung notwendig.
Für Messbereichswechsel, automatische Mess-
bereichsumschaltung und Messbereichsüber-
schreitung gelten die Bedienhandlungen gemäß
5.2.1, hier stehen jedoch drei Messbereiche mit den
Messbereichsendwerten 2 µT, 20 µT und 200 µT
zur Verfügung.
Inhaltsverzeichnis
Sprachen:

















