marklin 60972 Bedienungsanleitung

Nachrüstdecoder-Set 60972
Nachrüstdecoder-Set 60982
60972 Conversion Decoder Set
60982 Conversion Decoder Set
D UK USA

2
Inhaltsverzeichnis Seite
Bestimmungsgemäße Verwendung 3
Lieferumfang 3
Sicherheitshinweise 3
Technische Daten 4
Funktionen 4
Decoder-Einbau 4
Multiprotokollbetrieb 7
- mfx-Protokoll 8
- fx-Protokoll 8
- DCC-Protokoll 9
Physikalische Funktionen 10
Logische Funktionen 10
Schaltbare Funktionen 10
CV-Tabelle fx (MM) 11
CV-Tabelle DCC 15
Störungen beheben 19
Entsorgung 19
Garantie 19
Meine persönlichen Decoder-Einstellungen 21
Table of Contents Page
Using the Product as Intended 22
Contents as Delivered 22
Safety Notes 22
Technical Information 22
Functions 22
Decoder Installation 23
Multi-Protocol Operation 26
- mfx-Protocol 27
- fx-Protocol 27
- DCC-Protocol 28
Physical Functions 28
Logic Functions 28
Controllable Functions 29
CV Table for fx (MM) 30
CV Table for DCC 34
Troubleshooting Problems 38
Disposing 38
Warranty 39
My personal decoder settings 21

3
Technische Daten
• Dauerlast am Motorausgang ≤1,1 A
• Belastung der Lichtausgänge ≤250 mA
• Belastung AUX 1 – AUX 4 je ≤250 mA
• Belastung AUX + Licht (Summe) ≤300 mA
• Belastung Motor bzw. AUX 5/6 ≤1,1 A
• Max. Ges.-Belastung (Summe) ≤1,6 A
• Max. Spannung ≤40 V
• Kurzschluss und Überlastschutz an den Ausgängen Licht
vorne (LV), Licht hinten (LH), AUX 1 – AUX 4 und an den
Motorausgängen.
Funktionen
Der mLD LokDecoder, ein LokDecoder mit sehr weit reichenden
Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten. Zusätzliche SUSI-
Schnittstelle (nur bei 60972) steht zur Verfügung. Die Decoder
sind voll updatefähig. Voraussetzung hierfür ist ein entspre-
chendes Steuergerät (Central Station 60213/60214/60215,
Software-Version 4.0 oder höher und Programmer 60971).
Die Einstell- und Digitalfunktionen sind nur im Digitalbetrieb
anwendbar. Es stehen jedoch nicht in allen Protokollen die
gleichen Möglichkeiten zur Verfügung.
Diese Anleitung beschreibt den Einbau und die Einstellmöglich-
keiten der Decoder 60972/60982.
• Multiprotokollfähig (fx (MM), mfx, DCC und AC/DC).
• Automatische System-Erkennung. Zur Bedienung muss die
jeweils diesem System zugeordnete Adresse verwendet
werden.
• Anfahr- und Bremsverzögerung können getrennt voneinander
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Decoder 60972/60982 sind zum Umrüsten von
Märklin/Trix H0-Lokomotiven.
! Nicht geeignet für Motoren mit Feldspule. Lokomotiven mit
diesen Motoren müssen mit den entsprechenden Motor-Nach-
rüstsätzen 60941, 60943 oder 60944 umgerüstet werden.
Lieferumfang
1 Decoder
1 Platine mit 21poliger Schnittstelle (nur in 60972)
1 NEM-Stecker 8 polig (nur in 60982)
1 Halteplatte (nur in 60972)
1 Schraube (nur in 60972)
1 Klebepad (nur in 60982)
Einbauanleitung
Garantieurkunde
Für den Einbau zusätzlich benötigtes Werkzeug: Schrauben-
dreher, Pinzette und Lötstation für eine Löttemperatur bis max.
30W/400˚mit dünner Spitze, Elektronik-Lötzinn (Ø 0,5-1 mm),
Entlötlitze oder Entlötsaugpumpe.
Sicherheitshinweise
• ACHTUNG! Funktionsbedingte scharfe Kanten.
• Verkabelungs- und Montagearbeiten nur im spannungslosen
Zustand ausführen. Bei nicht Beachtung kann es zu gefährli-
chen Körperströmen und damit zu Verletzungen führen.
•Decoder nur mit der zulässigen Spannung (siehe technische
Daten) betreiben.
Beim Umgang mit dem Lötkolben besteht die Gefahr von
Hautverbrennungen.

4
eingestellt werden. Kann über das Funktionsmapping jeder
beliebigen Funktionstaste zugewiesen werden.
•
Variable Motorregelung im Digital- sowie im Analogbetrieb.
• Unterstützung für 6090, 60901, DC-, Sinus- und Glockenanker-
Motoren. Bei Sinus-Motoren müssen CV 52 auf 1 und CV 56
auf 0 sowie CV 51 entweder auf 24 oder 0 gesetzt werden
(siehe CV Tabellen). Zusätzlich müssen Sie Aux 3 und Aux 4
jeweils auf Stand (S) und Fahrt (F) mit der Central Station oder
dem Programmer 60971 mappen.
• Funktionsmapping, siehe Hilfe in der Central Station
60213/60214/60215 oder eine ausführliche Tabelle zum Funkti-
onsmapping nden Sie im Internet unter:
http://www.maerklin.de/de/service/technische-informationen
• updatefähig mit Central Station 60213/60214/60215 (Software
Version 4.0 oder höher oder mit Programmer 60971).
• Programming on Main (PoM), diese Programmierung muss
vom Steuergerät unterstützt werden. Beachten Sie hierzu die
Bedienungsanleitung ihres Steuergerätes.
• Einstellbarer Rangiergang
• Brems- /Signalhalteabschnitt-Erkennung im Digitalbetrieb
•
Automatisches einmessen der Lokomotive mit CV7 (mfx, DCC,
MM).
Decoder-Einbau
Vor dem Einbau ist die Lokomotive auf einwandfreie mechanische
und elektrische Funktion zu prüfen. Gegebenenfalls muss die Loko-
motive vor dem Umbau repariert werden.
Fahrzeuge ohne Schnittstelle
Löten Sie zuerst die Kabel an den Stromabnehmern (Schleifer), Mo-
tor und der Beleuchtung ab. Danach bauen Sie den alten Decoder
oder Umschalter aus. Positionieren Sie den neuen Decoder, löten
Sie die Kabel gemäß nebenstehendem Schema an.
Ist die Beleuchtung direkt auf die Fahrzeugmasse geführt,
empfehlen wir, diese gegenüber der Fahrzeugmasse zu isolieren.
Verwenden Sie dazu die Steckfassung E604180 und die Glühlampe
E610080. Damit erreichen Sie eine ackerfreie Beleuchtung.
Ist Ihr Fahrzeug mit LED Beleuchtung ausgestattet, müssen
unbedingt Vorwiderstände eingebaut werden. Die Vorwiderstände
sind je nach Strom und Bauform unterschiedlich. Ermitteln Sie die
richtigen Werte für Ihre LED. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls Ihren
Fachhändler.
Wollen Sie Ihr Fahrzeug nachträglich mit LED beleuchten, sind die
Kathoden (-) der LED mit dem Lichtausgang zu verbinden. Vorwider-
stand nicht vergessen! Die Anoden (+) sind an den gemeinsamen
Leiter (blau) anzuschließen.
Der gemeinsame Rückleiter (blau) darf nicht mit der Fahrzeugmasse
verbunden werden.
Die Vorgehensweise ist für den Decoder 60982 und für die Schnitt-
stellenplatine aus dem Set 60972 identisch.
Bitte beachten Sie jedoch unbedingt die jeweiligen Hinweise zu
den Kabelfarben.

5
Fahrzeuge mit NEM Schnittstelle 8 polig.
Löten Sie gemäß obiger Zeichnung die Kabel an die entspre-
60982
Beachten Sie, dass die Kabelfarben am Decoder der NEM Norm
entsprechen. Eine Gegenüberstellung des Märklin-Farbschemas
nden Sie nachfolgend.
grau Motoranschluss 2
schwarz Stromabnahme links
weiß Beleuchtung vorn
grün Aux 1 Physikalische Ausgang
blau Gemeinsamer Leiter für Beleuchtung
gelb Beleuchtung hinten
rot Stromabnahme rechts (Mittelschleifer)
orange Motoranschluss 1
violett Aux 2 Physikalische Ausgang
blau Markierung orange IN1 (Programmer)
blau Markierung gelb IN2 (Programmer)
violett Markierung gelb Aux 3 Physikalische Ausgang
violett Markierung weiß Aux 4 Physikalische Ausgang
blau Markierung schwarz GND Decoder Masse (Programmer)
Gegenüberstellung der Kabelfarben
Bezeichnung Kabelfarbe
NEM Märklin
Motoranschluss 2 grau blau
2Leiter Stromabnahme Gleis links
3Leiter Stromabnahme Gleis außen schwarz braun
Beleuchtung vorn weiß grau
Aux 1 (physikalischer Ausgang) grün braun/rot
Gemeinsamer Leiter für Beleuchtung blau orange
Beleuchtung hinten gelb gelb
2Leiter Stromabnahme Gleis rechts
3Leiter Stromabnahme Gleis Mitte rot rot
Motoranschluss 1 orange grün
Aux 2 (physikalischer Ausgang) violett braun/grün
IN1* (Programmer) blau / Markierung orange
IN2 * (Programmer) blau / Markierung gelb
GND* Decoder Masse (Programmer) blau Markierung schwarz
Aux 3 (physikalischer Ausgang) violett / Markierung gelb
Aux 4 (physikalischer Ausgang) violett / Markierung weiß
* werden derzeit nur für den Programmer verwendet
chenden Lötpads. Stecken sie den Stecker in die Schnittstelle,
Positionierung beachten.
Hinweise zur Beleuchtung siehe Decoder 60972.
1
1
8
8
Lötpads oben Lötpads unten
8 rot
7 blau
6 weiß
5 grau
4 schwarz
3 grün
2 gelb
1 orange

6
Wenn die Beleuchtung mit dem Rückleiter über die Fahrzeug-
masse erfolgt, kann es teilweise zum Flackern der Beleuchtung
kommen. Wenn dies nicht erwünscht ist, muss die Beleuchtung
isoliert werden. Wir empfehlen, die Glühlampe gegen die
Steckfassung 604180 und Glühlampe 610080 zu tauschen. Der
Rückleiter wird dann an das orange Kabel angeschlossen.
60972
Halteplatte festschrauben, Kabel entsprechend an die Anschlüs-
se von Motor, Schleifer und eventuellen Funktionen löten.
Kabelfarben entsprechen dem Märklin-Standard,
Vergleichstabelle zu NEM siehe Tabelle.
Decoder einstecken, auf richtigen Einbau achten. Modell
noch ohne Gehäuse auf dem Programmiergleis einer Prüfung
unterziehen. Wenn der Decoder einwandfrei arbeitet, kann das
Gehäuse montiert werden.
!
gelb
orange
grau
orange
blau
grün
braun
rot
orange
orange
braun/rot
braun/grün
braun/gelb
braun/weiß
SUSI -
Schnittstelle

7
Multiprotokollbetrieb
Analogbetrieb
Der Decoder kann auch auf analogen Anlagen oder Gleisab-
schnitten betrieben werden. Der Decoder erkennt die analoge
Wechsel- oder Gleichspannung (AC/DC) automatisch und passt
sich der analogen Gleisspannung an. Es sind alle Funktionen, die
unter mfx oder DCC für den Analogbetrieb eingestellt wurden
aktiv (siehe Digitalbetrieb).
Digitalbetrieb
Die mLD LokDecoder sind Multiprotokolldecoder. Der Decoder
kann unter folgenden Digital-Protokollen eingesetzt werden: mfx,
DCC, fx (MM),
Das Digital-Protokoll mit den meisten Möglichkeiten ist das
höchstwertige Digital-Protokoll. Die Reihenfolge der Digital-
Protokolle ist in der Wertung fallend:
Priorität 1: mfx
Priorität 2: DCC
Priorität 3: fx (MM)
Hinweis: Digital-Protokolle können sich gegenseitig beein-
ussen. Für einen störungsfreien Betrieb empfehlen wir, nicht
benötigte Digital-Protokolle mit CV 50 zu deaktivieren.
Deaktivieren Sie, sofern dies Ihre Zentrale unterstützt, auch dort
die nicht benötigten Digital-Protokolle.
Werden zwei oder mehrere Digital-Protokolle am Gleis erkannt,
übernimmt der Decoder automatisch das höchstwertige Digital-
Protokoll, z.B. mfx/DCC, somit wird das mfx-Digital-Protokoll vom
Decoder übernommen (siehe vorherige Tabelle).
Hinweis: Beachten Sie, dass nicht alle Funktionen in allen
Digital-Protokollen möglich sind. Unter mfx und DCC können
einige Einstellungen von Funktionen, welche im Analog-Betrieb
wirksam sein sollen, vorgenommen werden.
Brems-/Signalhalteabschnitt fx (MM), mfx, DCC
Die Bremsmodule legen im wesentlichen eine Gleichspannung
an das Gleis. Erkennt der Decoder eine solche Gleichspannung
am Gleis, bremst er mit der eingestellten Verzögerung ab.
Erkennt der Decoder wieder ein Digital-Protokoll, beschleunigt
er auf die eingestellte Geschwindigkeit.
Soll das automatische Erkennen der Bremsstrecken angewandt
werden, wird empfohlen, den DC-Betrieb auszuschalten (siehe
CV Beschreibung). Im DCC Betrieb zusätzlich den Wert in CV 27
auf 16 oder 32 (siehe CV Tabelle) setzen.
Automatisches Einmessen für alle Protokolle
• Vor dem Einmessen muss der Motortyp ausgewählt werden
(siehe CV 52).
• Das automatische Einmessen der Lokomotive muss auf einem
geeigneten Oval ohne Hindernisse (Signale, Steigung usw.)
erfolgen. Wir empfehlen ein Oval mit Radien größer 430
mm. Die Lokomotive wird auf die maximale Geschwindigkeit
beschleunigt und kann dadurch bei kleinen Radien aus dem
Gleis kippen. Zum automatischen Einmessen der Lok gehen
Sie in die Lok-Konguration der Central Station-> CV-> Info.
Im Feld Firmware überschreiben Sie die erste Ziffer mit 77. In
den Protokollen MM/DCC geben Sie im Kongurationsmodus
direkt CV7 ein.
Überschreiben Sie den dort angezeigten Wert
mit der Nummer 77 und speichern es in der Lok.
Geben Sie mit dem Fahrregler eine Geschwindigkeit vor. Jetzt

8
startet die Lokomotive langsam, beschleunigt auf höchste
Geschwindigkeit und stoppt nach kurzer Zeit. Danach macht
die Lokomotive mehrere Anfahrversuche. Bleibt die Lokomo-
tive endgültig stehen, ist das Einmessen beendet.
Während des gesamten Vorgangs sollte nicht eingegriffen
werden.
Mit Stop, drehen am Fahrregler (0) oder ändern der Fahrt-
richtung kann das Einmessen abgebrochen werden, danach
muss der Vorgang wiederholt werden.
Ist das Einmessergebnis nicht zufriedenstellend kann das Ein-
messen mit einem anderen Motortyp wiederholt werden. Ein
mehrfaches Wiederholen ist möglich. Hat die Einmessfahrt
nicht das gewünschte Ergebnis erbracht, kann man manuell
in den Motorparametern einzelne Parameter anpassen. (MM/
DCC siehe CV Tabellen, mfx in Lok-Konguration der Central
Station-> CV-> Motor).
Durch folgende Lichtzeichen wird die Einmessfahrt angezeigt.
Aktiviert (Wert 77 eingegeben)
Start der Messfahrt
(Fahrstufe > 1)
Ende der Messfahrt
Abbruch oder Störung
Ausführliche Informationen hierzu im Internet: http://www.
maerklin.de/de/service/technische-informationen
mfx-Protokoll
Adressierung
• Keine Adresse erforderlich, jeder Decoder erhält eine einma-
lige und eindeutige Kennung (UID).
• Der Decoder meldet sich an einer Central Station oder Mobi-
le Station mit seiner UID automatisch an.
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die grasche Oberäche der
Central Station bzw. teilweise auch mit der Mobile Station
programmiert werden.
• Es können alle Conguration Variablen (CV) mehrfach gele-
sen und programmiert werden.
• Die Programmierung kann entweder auf dem Haupt- oder
dem Programmiergleis erfolgen.
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• Funktionsmapping: Funktionen können mit Hilfe der Central
Station 60212 (eingeschränkt) und mit der Central Station
60213/60214/60215 beliebigen Funktionstasten zugeordnet
werden (Siehe Hilfe in der Central Station).
Weitere Information, siehe im Internet: http://www.maerklin.de/
de/service/technische-informationen
fx-Protokoll (MM)
Adressierung
• 4 Adressen (eine Hauptadresse und 3 Folgeadressen)
• Adressbereich:
1 - 255 abhängig vom Steuergerät/Zentrale
• Hauptadresse ist manuell programmierbar

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• Die Folgeadressen sind ein-, ausschalt- und einstellbar und
sind manuell oder automatisch programmierbar.
• Über diese vier Adressen sind alle 16 Funktionen schaltbar.
Programmierung
•
Die Eigenschaften des Decoders können über die Programmie-
rung der Configuration Variablen (CV) mehrfach programmiert
werden. Das Lesen der CVs ist nicht möglich.
•
Die CV-Nummer und der CV-Wert werden direkt eingegeben.
• Programmierung der CV nur auf dem Programmiergleis.
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• 14 bzw. 27 Fahrstufen programmierbar
• Die ersten vier Funktionen und das Licht sind über die
Hauptadresse immer schaltbar, weitere Funktionen sind in
Abhängigkeit der Folgeadressen nutzbar.
• Alle Einstellungen aus dem Funktionsmapping der mfx- oder
DCC-Programmierung werden für fx (MM) übernommen.
•
Automatische Erkennung entsprechend der aktiven Zusatz-
oder Folgeadressen. Erkannt wird, ob die Funktion dauerhaft
ein- bzw. ausgeschaltet oder über eine Folgeadressen
schaltbar ist. Dieses Funktionsmapping kann nur im mfx- oder
DCC-Protokoll festgelegt werden.
• Weitere Information, siehe CV-Tabelle fx-Protokoll.
DCC-Protokoll
Adressierung
• Kurze Adresse – Lange Adresse – Traktionsadresse
• Adressbereich: 1 - 127 kurze Adresse, Traktionsadresse
1 - 10239 lange Adresse
• Jede Adresse ist manuell programmierbar.
• Kurze oder lange Adresse wird über die CVs ausgewählt.
• Eine angewandte Traktionsadresse deaktiviert die Standard-
Adresse.
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die Conguration Variablen
(CV) mehrfach geändert werden.
•
Die CV-Nummer und die CV-Werte werden direkt eingegeben.
• Die CVs können mehrfach gelesen und programmiert werden
(Programmierung auf dem Programmiergleis).
• Die CVs können beliebig programmiert werden (Programmie-
rung auf dem Hauptgleis PoM). PoM ist nur bei den in der CV-
Tabelle gekennzeichneten CV möglich. Die Programmierung
auf dem Hauptgleis (PoM) muss von Ihrer Zentrale unterstützt
werden (siehe Bedienungsanleitung ihres Gerätes).
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• 14 bzw. 28/126 Fahrstufen einstellbar.
• Für das automatische Bremsen empfehlen wir im DCC
Betrieb den Wert in CV 27 auf 16 oder 32 (siehe Seite 16)
einzustellen.
• Alle Funktionen können entsprechend dem Funktionsmapping
geschaltet werden (siehe CV-Beschreibung).
• Weitere Information, siehe CV-Tabelle DCC-Protokoll.
Es wird empfohlen, die Programmierungen grundsätzlich auf
dem Programmiergleis vorzunehmen.

10
Schaltbare Funktionen
Spitzensignal function/off Funktion f0 Funktion f0
Aux 1 f1 Funktion 1 Funktion * Funktion f1 Funktion f1
Aux 2 f2 Funktion 2 Funktion * Funktion f2 Funktion f2
Rangiergang f3 Funktion 3 Funktion * Funktion f3 Funktion f3
ABV ausschalten f4 Funktion 4 Funktion * Funktion f4 Funktion f4
Aux 3 — — Funktion * Funktion f5 Funktion f5
Aux 4 — — Funktion * Funktion f6 Funktion f6
f0 f8 f0f8
STOP mobile station
systems
15
Digital/Systems
F0 F4
* Funktionssymbole können abweichend dargestellt sein.
Physikalische Funktionen
Jede dieser Funktionen muss extern an die Platine angeschlos-
sen werden. Man spricht daher von physikalischen Funktionen.
Jedem physikalischem Ausgang (AUX / Licht) kann im Digitalbe-
trieb ein eigener Modus/Effekt zugeordnet werden. Dazu stehen
für jeden Ausgang drei CVs zur Verfügung. Es kann für jeden
Ausgang immer nur ein Modus/Effekt eingestellt werden. Eine
ausführliche Tabelle hierzu nden sie im Internet unter:
http://www.maerklin.de/de/service/technische-informationen
Logische Funktionen
Da diese Funktionen lediglich per Software ausgeführt werden,
wird hierfür kein physikalischer Ausgang benötigt. Deshalb
spricht man hier von einer logischen Funktion.
Anfahr-/Bremsverzögerung
• Die Beschleunigungs- und Bremszeit kann getrennt von
einander eingestellt werden.
• Die logische Funktionsabschaltung ABV kann über das
Funktionsmapping auf jede beliebige Funktionstaste gelegt
werden.
Rangiergang (RG)
• Der Rangiergang bewirkt eine Reduzierung der aktuellen
Geschwindigkeit. Dies lässt ein feinfühliges Regeln der
Lokomotive zu. Der Rangiergang kann bei mfx und DCC
über das Funktionsmapping jeder beliebigen Funktionstaste
zugeordnet werden. Einstellungen siehe CV-Tabelle, Seite 18,
CV 145 bzw. für mfx im Menü der Central Station.
Dieses Handbuch passt für folgende Modelle
1
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