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www.stiebel-eltron.com SBB 751-1001 | SBB 751-1001 SOL | 7
Installation
Inbetriebnahme
9.7 Heizungs- bzw. Solarinstallation
9.7.1 Wasserbeschaffenheit Solarkreis
Ein Glykol-Wasser-Gemisch bis 60% ist für Wärmeübertrager im
Solarkreis zugelassen, falls in der gesamten Installation nur ent-
zinkungsbeständige Metalle, glykolbeständige Dichtungen und für
Glykol geeignete Membran-Druckausdehnungsgefäße verwendet
werden.
9.7.2 Sauerstoffdiffusion
!Sachschaden
Vermeiden Sie offene Heizungsanlagen und sauerstoff-
diffusionsundichte Kunststoffrohr-Fußbodenheizungen.
Bei sauerstoffdiffusionsundichten Kunststoffrohr-Fußbodenhei-
zungen oder offenen Heizungsanlagen kann durch eindiffun-
dierten Sauerstoff an den Stahlteilen der Heizungsanlage Korro-
sion auftreten (z.B. am Wärmeübertrager des Warmwasserspei-
chers, an Pufferspeichern, Stahlheizkörpern oder Stahlrohren).
!Sachschaden
Die Korrosionsprodukte (z.B. Rostschlamm) können sich
in den Komponenten der Heizungsanlage absetzen und
durch Querschnittsverengung Leistungsverluste oder
Störabschaltungen bewirken.
!Sachschaden
Vermeiden Sie offene Solaranlagen und sauerstoffdiffusi-
onsundichte Kunststoffrohre.
Bei sauerstoffdiffusionsundichten Kunststoffrohren kann durch
eindiffundierten Sauerstoff an den Stahlteilen der Solaranlage
Korrosion auftreten (z.B. am Wärmeübertrager des Warmwas-
serspeichers).
10. Inbetriebnahme
10.1 Erstinbetriebnahme
Öffnen Sie eine Entnahmestelle so lange, bis das Gerät gefüllt
und das Leitungsnetz luftfrei ist.
Stellen Sie die Durchflussmenge ein. Beachten Sie dabei
die maximal zulässige Durchflussmenge bei voll geöffneter
Armatur (siehe Kapitel „Technische Daten / Datentabelle“).
Reduzieren Sie gegebenenfalls die Durchflussmenge an der
Drossel der Sicherheitsgruppe.
Führen Sie eine Dichtheitskontrolle durch.
Schalten Sie gegebenenfalls die Netzspannung ein.
Prüfen Sie die Arbeitsweise des eingebauten Zubehörs.
Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsgruppe.
SBB 751 SOL und SBB 1001 SOL
Spülen Sie vor Anschluss der Solaranlage den Wärmeüber-
trager gründlich mit Wasser durch.
10.1.1 Übergabe des Gerätes
Erklären Sie dem Benutzer die Funktion des Gerätes und ma-
chen Sie ihn mit dem Gebrauch des Gerätes vertraut.
Weisen Sie den Benutzer auf mögliche Gefahren hin, speziell
die Verbrühungsgefahr.
Übergeben Sie diese Anleitung.
10.2 Wiederinbetriebnahme
Siehe Kapitel „Erstinbetriebnahme“.
11. Außerbetriebnahme
Entleeren Sie das Gerät. Siehe Kapitel „Wartung / Gerät
entleeren“.
12. Störungsbeseitigung
Störung Ursache Behebung
Das Sicherheitsventil
tropft bei ausgeschalteter
Heizung.
Der Ventilsitz ist ver-
schmutzt.
Reinigen Sie den Ven-
tilsitz.
13. Wartung
WARNUNG Stromschlag
Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installati-
onsarbeiten nach Vorschrift aus.
WARNUNG Stromschlag
Trennen Sie vor allen Arbeiten das Gerät allpolig von der
Netzspannung.
Wenn Sie das Gerät entleeren müssen, beachten Sie das Kapitel
„Gerät entleeren“.
13.1 Sicherheitsventil überprüfen
Lüften Sie das Sicherheitsventil an der Sicherheitsgruppe re-
gelmäßig an, bis der volle Wasserstrahl ausläuft.
13.2 Gerät entleeren
WARNUNG Verbrennung
Beim Entleeren kann heißes Wasser austreten.
Falls das Gerät für Wartungsarbeiten oder bei Frostgefahr zum
Schutz der gesamten Installation entleert werden muss, müssen
Sie folgendermaßen vorgehen:
Schließen Sie das Absperrventil in der Kaltwasser
Zulaufleitung.
Öffnen Sie die Warmwasserventile aller Entnahmestellen.
Entleeren Sie das Gerät über den Rücklauf der Ladestation
(siehe Kapitel „Technische Daten / Abmaße und Anschlüsse“).
Beachten Sie, dass Restwasser im Gerät verbleibt.
13.3 Signalanode austauschen
Tauschen Sie die Signalanode aus, wenn sie verbraucht ist.
Beachten Sie dabei den maximalen Übergangswiderstand
zwischen Anode und Behälter von 0,3 Ω.