
2 GP43/44/63/64 Datum 19.09.2002 Art.Nr. 79804 Z.Nr. 8604015 Änd.Stand 284/02
5. Mechanische Montage
Die Montage darf nur gemäß der angegebenen IP-
Schutzart vorgenommen werden. Das System muss
ggfs. zusätzlich gegen schädliche Umwelteinflüsse,
wie z.B. Spritzwasser, Staub, Schläge, Temperatur
geschützt werden.
AnbaudesGebers
•Die Befestigung erfolgt durch Bohrungen an der
Stirnfläche des Gebers. Montieren Sie den Geber
verspannungsfrei.
•Kräfte dürfen nicht durch das Gehäuse übertra-
gen werden. Sie dürfen ausschließlich an der Welle
des Geräts wirken.
•Beachten Sie die maximalen axialen und radialen
Wellenbelastungen.
•Achten Sie auf geringen Wellen- und Winkelver-
satz. Bei nicht korrekter axialer oder winkliger
Stellung zwischen Welle und Flansch entstehen
Spannungen im Lager, die über erhöhte Erwärmung
bis zur Zerstörung der Lager führen können.
6. Elektrischer Anschluss
• Anschlussverbindungen dürfen nicht unter
Spannung geschlossen oder gelöst werden!!
•Verdrahtungsarbeiten dürfen nur spannungslos
erfolgen.
•Litzen sind mit Aderendhülsen zu versehen.
•Vor dem Einschalten sind alle Leitungsanschlüs-
se und Steckverbindungen zu überprüfen.
Hinweise zur Störsicherheit
Alle Anschlüsse sind gegen äußere Störeinflüsse
geschützt. Der Einsatzort ist aber so zu wählen,
dass induktive oder kapazitive Störungen nicht
auf die Anzeige oder deren Anschlussleitungen
einwirken können ! Durch geeignete Kabelfüh-
rung und Verdrahtung können Störeinflüsse (z.B.
von Schaltnetzteilen, Motoren, getakteten Reglern
oder Schützen) vermindert werden.
Erforderliche Maßnahmen:
• Nur geschirmtes Kabel verwenden. Den Kabel-
schirm beidseitig auflegen. Litzenquerschnitt der
Leitungen min. 0,14 mm2, max. 0,5 mm2.
• Die Verdrahtung von Abschirmung und Masse
(0V) muss sternförmig und großflächig erfolgen.
Der Anschluss der Abschirmung an den Potential-
ausgleich muss großflächig (niederimpedant) er-
folgen.
• Das System muss in möglichst großem Abstand
von Leitungen eingebaut werden, die mit Störun-
gen belastet sind; ggfs. sind zusätzliche Maßnah-
men wie Schirmbleche oder metallisierte Gehäu-
se vorzusehen. Leitungsführungen parallel zu Ener-
gieleitungen vermeiden.
• Schützspulen müssen mit Funkenlöschgliedern
beschaltet sein.
Speisespannung Messwandler
Die Spannungswerte sind abhängig von der Geräte-
ausführung und sind den Lieferpapieren oder dem
Typenschild zu entnehmen.
20 ... 28 VDC
6.1 Öffnen und Schließen des Geräts
Öffnen:
•Zum öffnen des Gerätes entfernen Sie die Befesti-
gungsschrauben an der Haube GP44/64 bzw. an der
Rückwand GP43/63.
•Stellen Sie sicher, dass der O-Ring nicht beschä-
digt wird oder verloren geht.
Schließen:
Zum einfacheren Verschließen und zur Vermeidung
von Kabelbeschädigungen ist es ratsam, die innen
liegenden Litzen mit einem Klebeband zu befesti-
gen. Verwenden Sie nur geeignetes Klebeband, das
sich nicht durch Temperatur oder Alterung löst.
(Nur GP44/64)
•Prüfen Sie, ob der O-Ring korrekt in der Nut
liegt.
•Setzen Sie die Gehäusehaube/Rückwand auf den
Flansch auf. Beachten Sie dabei, dass der O-Ring
nicht beschädigt wird.
•Ziehen Sie die Befestigungsschrauben fest an.
Abb. 1: Befestigung der Litzen
Klebeband